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Fast 150 Zuhörer bei der Kleinenbremer Epiphanias-Musik mit drei Chören und Gästen

Kirchenkonzert: Gute Noten für die Gastgeber

Kleinenbremen (ly). Zur Perfektion fehlt vielleicht noch ein Stück. Gute Noten aber hat die Kleinenbremer Epiphanias-Musik allemal verdient. "Ich bin sehr zufrieden", zog Holger Plottke, dreifacher Chorleiter, nach dem Konzert in der Kirche denn auch ein positives Fazit. "Einiges höre wohl nur ich", räumte er ein. Soll heißen: den einen oder anderen kleinen Patzer. Vermutlich, denn das Publikum zeigte sich erneut begeistert.

veröffentlicht am 15.01.2007 um 00:00 Uhr

Vor fast 150 Zuhörern hatten sich Kirchenchor, CVJM-Posaunenchor und der neue Kinderchor rund 90 Minuten lang homogen präsentiert. An der Orgel saß als Gast Plottkes Vorgänger Prof. Dr. Micha Bergsiek. Zu hören war kirchliche, überwiegend weihnachtliche Musik, darunter Werke von Händel und Mendelssohn-Bartholdy. Und es gab eine Art Premiere: Mit Mozarts Kantate "Exultate julilate" war zum ersten Mal ein Stück im Programm, das von einer Solistin gesungen wurde. Diesen Part, musikalisch wohl der Höhepunkt, hatte die Gesangsstudentin Sarah Davidovic, an der Orgel begleitet von Sebastian Pilgrim. Besonders anstrengend gestaltete sich der Abend für Holger Plottke, der im Wechsel drei Chöre dirigieren musste, ganz abgesehen von den Vorbereitungen. Hörbar sind die Fortschritte des Kinderchores, für den es erst der fünfte öffentliche Auftritt war. Nur einmal hätten die Jungen und Mädchen fast die falsche Strophe erwischt. "Aber dann",so Plottke, "haben sie sich doch noch gerettet".

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