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Halbe Pfarrstelle sichern / Nicht nur Spenden - Mitglieder gesucht

Kirchen-Förderkreis muss für Pastorin 12 000 Euro auftreiben

Wiedensahl (jed). Der "Förderkreis Kirche in Wiedensahl" ist auf einem guten Weg, hat aber das angestrebte Ziel noch nicht ganz erreicht. Rund 12 000 Euro muss die Wiedensahler Kirchengemeinde nach den Vorgaben der Landeskirche bekanntlich ab 2009 jährlich aufbringen, damit die halbe Pfarrstelle auch in Zukunft erhalten bleibt.

veröffentlicht am 02.08.2008 um 00:00 Uhr

Förderkreis-Sprecher Nathan Adam kann Pastorin Susanne Link-Köhl

Die jetzt gezogene Zwischenbilanz sieht auf jeden Fall schon einmal recht positiv aus, denn in der Mitgliederliste stehen bisher die Namen von rund 80 Personen, denen die Fortführung der anerkannt guten Kirchenarbeit in dem bisherigen Umfang monatlich durchschnittlich zehn Euro wert ist. Somit kommen aus dem Kreis der eingetragenen Förderer bisher insgesamt gut 9000 Euro. Die Palette beginnt bei fünf Euro und hört bei 20 Euro monatlich auf. Zu den Förderern gehörennicht nur Einzelpersonen, sondern auch Gruppen wie der Frauenkreis oder die Elternschaft des Max-und-Moritz-Kindergartens. Hinzu kommen noch einige Spenden von Personen, die zwar eine offizielle Förderkreiszugehörigkeit ablehnen, die aber dennoch die Arbeit der Institution Kirche in Wiedensahl finanziell fördern wollen. Diese Spenden mit eingerechnet, ist der Förderkreis nicht mehr allzu weit von den angestrebten 12 000 Euro entfernt. Rund 50 Hausbesuche stehen derzeit noch aus, bei denen Andreas Fiebig, Harald Koberg, Doris Bulmahn, Britta Ronnenberg, Gerhard Neumann und Nathan Adam in den nächsten Wochen während der Sommerferien Überzeugungsarbeit betreiben wollen. Adam: "Uns fehlen noch einige Mitglieder, denn wir wissen letztlich nicht ganz genau, ob sich die Landeskirche mit Spenden zufriedengibt. Die in Hannover wollen Planungssicherheit und setzen eher auf echte Förderkreismitglieder als auf Spender." Anfang September will der Förderkreis einen Kassensturz machen und dann endgültig darüber entscheiden, ob das angestrebte Ziel von jährlich 12 000 Euro nachhaltig und auf Dauer erreicht werden kann. Pastorin Susanne Link-Köhler freut sich insbesondere darüber, dass unter den Mitgliedern und Spendern auch Personen sind, die der Kirche offiziell zwar den Rücken gekehrt haben, die aber die Kirchenarbeit vor Ort finanziell unterstützen wollen. Wer sich beteilige, so Nathan Adam, könne absolut sicher sein, dass seinBeitrag ausschließlich und unmittelbar der Wiedensahler Kirchenarbeit zugutekomme. Wer den Besuch der Förderkreisleute nicht abwarten will, kann sich auch direkt bei den genannten Ansprechpartnern melden. Adam: "Auf direktem Wege lässt sich ein Termin, der allen Beteiligten passt, oft viel einfacher vereinbaren." Die Höhe des persönlichen Beitrags ist den Förderern freigestellt. Es besteht auch die Möglichkeit, den Beitrag nicht jährlich, sondern halbjährlich oder monatlich abbuchen zu lassen. Spendenbescheinigungen können auf Wunsch ausgestellt werden.

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