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Evangelische Gemeinden Sülbeck und Wendthagen schließen Kooperationsvertrag

Kirchen rücken zusammen

Sülbeck/Wendthagen. Die Kirchengemeinde Sülbeck ist eine Kooperation mit der Kirchengemeinde Wendthagen eingegangen. Wie Pastor Jens Hauschild berichtet, sei der Kooperationsvertrag Anfang Januar wirksam geworden. Dadurch ändern sich in den Kirchen die Gottesdienstzeiten.

veröffentlicht am 08.01.2015 um 15:31 Uhr
aktualisiert am 08.01.2015 um 21:51 Uhr

Zwar hat der Pressebeauftragte der Landeskirche Schaumburg-Lippe, Ulrich Hinz, betont, dass die Sülbecker Stelle, die Pastor Michael Grimm nun verlässt, nicht gestrichen werde. Hauschild geht aber davon aus, dass für Sülbeck und Wendthagen „über kurz oder lang“ nur noch zwei Pfarrstellen zur Verfügung stehen werden. Dies sei auch der Grund gewesen, aus dem sich die Kirchenvorstände getroffen haben, um eine Kooperation vorzubereiten. Bereits zum Ende vergangenen Jahres sei diese von beiden Gemeinden und dem Landeskirchenamt unterzeichnet worden.

Ziel dieser Vereinbarung sei es, die mehr als 4000 Gemeindeglieder beider Kirchen „in guter Weise gemeinsam pastoral zu versorgen, unnötige Doppelarbeit zu vermeiden, gemeinsame Angebote zu machen, ein Zusammenrücken beider Gemeinden zu fördern, ohne deren Selbstständigkeit aufzulösen und dadurch eine neue Gemeinschaft entstehen zu lassen, in der die beiden Gemeinden voneinander profitieren“.

Damit eine gegenseitige Vertretung der Pastoren möglich ist, sind die Gottesdienstzeiten geändert worden. In Sülbeck beginnt er um 10.45 Uhr, in Wendthagen um 9.30 Uhr. Der Sülbecker Kirchenkaffee wird auf 10.15 Uhr verlegt und als Begrüßungskaffee ausgeschenkt. Jeder Pastor wird einmal im Monat beide Gottesdienste halten und einmal im Monat frei haben. An Feiertagen wird abwechselnd in jeweils nur einer Gemeinde ein Gottesdienst für alle angeboten.

Die Hauptkonfirmanden werden ab Sommer 2015 in Sülbeck von beiden Pastoren nach Absprache unterrichtet. Konfirmationen werden in den Heimatgemeinden gefeiert. Der Sülbecker Vorkonfirmandenunterricht sei davon nicht betroffen, teilt Hauschild mit.

Für Trauerfeiern und Beerdigungen sind beide Pastoren jeweils für 14 Tage abwechselnd zuständig. Derjenige, der nicht an der Reihe ist, übernimmt die Krankenbesuche und die Besuche zu Jubiläen. Bei Trauungen und Taufen können sich die Pastoren nach Absprache gegenseitig vertreten. bab



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