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Bodenwerder und Polle beispielhaft genannt

Kirchbrak für Fusion der Samtgemeinden

Kirchbrak (he). Die Vorbereitung der Fusion der Samtgemeinden Bodenwerder und Polle geht zügig weiter. Damit die Räte beider Samtgemeinden wie geplant am 23. März in gemeinsamer Sitzung die neue Hauptsatzung und den Gebietsänderungsvertrag beschließen und die weitere Terminplanung festlegen können, müssen alle Mitgliedsgemeinden der künftigen Samtgemeinde Bodenwerder-Polle dem Vertragswerk zustimmen.

veröffentlicht am 09.03.2009 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 28.10.2016 um 14:41 Uhr

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So hatte der Rat der Gemeinde Kirchbrak auf seiner letzten Sitzung unter anderem den Gebietsänderungsvertrag und den der Hauptsatzung auf der Tagesordnung. Die Beschlussfassung über die beiden Vertragswerke, die noch einmal durchgesehen und für die Änderungen und Ergänzungen erläutert wurden, erfolgte dann einstimmig. Besonders begrüßt wurde, dass den Samtgemeinderatsmitgliedern künftig das Recht eingeräumt werden soll, an den Sitzungen des Samtgemeindeausschusses als Zuhörer teilnehmen zu können. Diese Regelung gab es in der Samtgemeinde Bodenwerder vorher nicht, in der Samtgemeinde Polle besteht dieses Recht lange.

Der stellvertretende Bürgermeister Dieter Meier zeigte sich zufrieden, dass das „Kirchturmsdenken“ früherer Zeiten bei dieser beispielhaften Fusion auf freiwilliger Ebene keinen Einfluss mehr habe. „Ich kann mich erinnern, dass man als Fantast bezeichnet wurde, als man es vor einigen Jahren wagte, überhaupt über eine Kooperation, geschweige denn eine Fusion der beiden Samtgemeinden nachzudenken“, so Meier. „Umso mehr freut es mich, dass die Fusion jetzt doch ermöglicht und der gesetzte Zeitrahmen eingehalten wird.“ Bürgermeister Brennecke pflichtete ihm bei und stellte fest, dass diese zügigen und effektiven Verhandlungen ohne die beiden Samtgemeindebürgermeister Ernst-August Wolf und Willi Bost nicht möglich gewesen wären: „Beide verstehen es, ihre Visionen umzusetzen.“

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