weather-image
Rückzug nach Missbrauchsermittlungen

Kinderpornos im PC: Schulschluss für Musiklehrer

Barsinghausen/Bad Nenndorf (bri). Der 42-jährige Barsinghäuser Musiklehrer, der im Verdacht steht, mehrere seiner Musikschülerinnen sexuell missbraucht zu haben, gibt auf. "Ich werde mich komplett von dem Musikunterricht zurückziehen", erklärte er im Gespräch mit unserer Zeitung. Weder in Barsinghausen noch in Bad Nenndorf werde er weiter unterrichten.

veröffentlicht am 08.06.2007 um 00:00 Uhr

Bereits seit vielen Wochen ermittelt die Polizei gegen den Musiklehrer wegen des Verdachts des sexuellen Missbrauchs von sechs Schülerinnen zwischen neun und elf Jahren (wir berichteten). Der Musiklehrer soll die Mädchen berührt und unter der Kleidung gestreichelt haben. Im Zuge der Ermittlungen stellten die Beamten auf dem beschlagnahmten Computer des Musiklehrers hunderte von kinderpornografischen Bildern sicher. Wie die Staatsanwältin Irene Silinger mitteilte, werde sie eine Anklage wegen des Besitzes dieser Bilder gegen den 42-Jährigen vorbereiten. In den nächsten Wochen wird die Staatsanwältin die Ermittlungsergebnisse der Polizei prüfen. Der Musiklehrer gab jetzt bekannt, dass Mitarbeiter die für den Musikunterricht genutzten Räume in seinem Privathaus übernehmen werden. Die von ihm bisher unterrichteten Schüler werden künftig von den Mitarbeitern unterrichtet. "In den nächsten Tagen werden die Absprachen für die Übernahme geregelt sein", so der Musiklehrer. Für die Zukunft plane er den Verkauf des Hauses. Zu den gegen ihn erhobenen Vorwürfen des sexuellen Missbrauchs der Mädchen gab der Musiklehrer keine Stellungnahme ab. Er werde sich dazu nicht äußern, jedoch stellte er klar, "dass die Kinder garantiert nicht noch einmal aussagen müssen". Exklusiv hat sich eine betroffene Mutter im Gespräch mit unserer Zeitung zu dem Geschehen geäußert. Fakten



Copyright © Deister- und Weserzeitung 2018
Texte und Fotos von dewezet.de sind urheberrechtlich geschützt.
Weiterverwendung nur mit Genehmigung der Chefredaktion.


Weiterführende Artikel
    Anzeige
    Kommentare

    Kontakt

    Redaktion
    E-Mail: redaktion@dewezet.de
    Telefon: 05151 - 200 420/432
    Anzeigen
    Anzeigen (Online): Online-Service-Center
    Anzeigen (Telefonisch): 05151 / 200 - 666
    Abo-Service
    Abo-Service (Online): Online-Service-Center
    Abo-Service (Telefonisch): 05151 / 200 777

    Keine Zeitung bekommen? Hier zur Zustell-Reklamation.
    X
    Kontakt