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Fotoausstellung „Lebenslang“ im Hamelner Hefehof

Kinder von Tschernobyl

Hameln. Viele freundschaftliche Beziehungen nach Brjansk, bestehen im Weserbergland. Entstanden sind sie als Hilfsangebote nach der Nuklearkatastrophe von 1986. Das Netzwerk der Hilfe und des Austausches hat der Geschäftsführer des Paritätischen Hameln-Pyrmont, Norbert Raabe, seit 1990 aufgebaut. Hilfsgüter und Spenden wurden gesammelt, Kinder nach Hameln eingeladen. Auch Mitgliedsorganisationen des Paritätischen wie das Frauenhaus Hameln, der Verein der Freunde der Kinder von Brjansk, die Vereine Kassiopeia und die Brücke haben seit Jahren Kontakte zu Organisationen in der Region Brjansk.

veröffentlicht am 11.04.2013 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 30.10.2016 um 14:21 Uhr

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Schicksale von Menschen aus der atomar verseuchten Region stellt Rüdiger Lubricht in seiner Fotoausstellung „Lebenslang“, jetzt im Lalu im Hefehof vor. Die Ausstellung entstand zum 20-jährigen Bestehen der Landesstiftung „Kinder von Tschernobyl“. Die Stiftung war 1992 von Landtagsabgeordneten gegründet worden.

Neben den Fotos sind auch Handarbeiten und Bilder aus Brjansk zu sehen. Hergestellt wurden sie von Kindern mit schwerem körperlichen Handicap in Zusammenarbeit mit dem Brjansker Verein „Von Herz zu Herz“. Er wurde im Oktober 2011 von der russischen Journalistin Irina Ostafij gegründet. Der Verein hat es sich zur Aufgabe gemacht, Kindern mit Behinderungen ein Leben in Würde und Selbstbestimmung zu ermöglichen. Der Erlös aus dem Verkauf der Kunstwerke kommt den Kindern in Brjansk direkt zugute. An der Organisation der Ausstellung beteiligten sich neben dem Paritätischen Hameln-Pyrmont, das Hamelner Frauenhaus, die Vereine Kassiopeia und die Brücke.

Unter Schirmherrschaft von Anja Piel, Bündnis 90/Die Grünen und im Beisein der Vorsitzenden des Vereins „Von Herz zu Herz“, Olga Malina, wurde die Ausstellung eröffnet. Anwesend waren die Landtagsabgeordneten Petra Joumaah und Otto Deppmeyer sowie die Geschäftsführerin der Stiftung „Kinder von Tschernobyl“, Sibylle Glosemeyer. Die Ausstellung ist bis Samstag, den 13. April, im Hefehof zu sehen, bis Freitag von 10 Uhr bis 18 Uhr und Samstag von 10 bis 13 Uhr.

Dr. Hermann Niederhut, Olga Malina und Petra Joumaah.


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