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Kinder sollen Spielplätze mitgestalten

Landkreis (rd). Scharfe Kritikübt die stellvertretende Vorsitzende der Grünen-Landtagsfraktion, Ursula Helmhold aus Rinteln, an der ersatzlosen Streichung des niedersächsischen Spielplatzgesetzes durch die CDU/FDP-Koalition. Damit wurde die Verpflichtung gekippt, in Neubaugebieten ausreichende Spielplatzflächen vorzusehen. Außerdem könnten sogar bestehende Spielplätze aufgehoben werden.

veröffentlicht am 19.12.2008 um 00:00 Uhr

"Von einem kinderfreundlichen Niedersachsen reden, aber anders handeln, das ist mehr als unglaubwürdig", so die Grünen-Politikerin. Es sei widersinnig, wenn die Kultusministerin über den zunehmenden Bewegungsmangel von Kindern klagt und teure Förderprogramme auflegt, zugleich aber die Mindestansprüche der Kinder auf Bewegungsräume gestrichen werden. Helmhold schlägt vor, dass Kommunen eigene Satzungen für Kinderspielplätze schaffen. "Dabei sollen Kinder aktiv an der Gestaltung der Spielplätze beteiligt werden", so die Grünen-Politikerin. Untersuchungen hätten gezeigt, dass viele Spielplätze phantasielos gestaltet sind und den Kindern nur wenige Anregungen bieten. Mit Beteiligung der Kinder könne dies verbessert werden.



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