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Statt Simple Minds mal was anderes…

Kerrs Wende zum Soloprojekt: Jim ist ein Lostboy

Hannover. Um erst gar keine Zweifel aufkommen zu lassen: Lostboy aka Jim Kerr hört sich an wie die Musik von den Simple Minds. Nun meint der Herr Kerr, dass er mal etwas ganz anderes außerhalb seiner Band machen wollte und deshalb ein Soloprojekt aus der Taufe hob. So weit, so gut, aber den Unterschied zu seiner „Familienband“, mit der er vor allem in den achtziger Jahren unglaublich große Erfolge gefeiert hatte („Don’t you forget about me“), hören dann doch wohl nur die echten Kenner heraus…

veröffentlicht am 25.08.2010 um 17:19 Uhr

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Ist aber auch wurscht, solange keine Langeweile aufkommt. Es gibt viele Fans, die schwören auf Kerrs Livesound. Mit der neuen Formation Lostboy wird der Schotte am Donnerstag, 2. Dezember, ab 20 Uhr im Musikzentrum Hannover auf der Bühne stehen. Das Soloprojekt des Minds-Sängers verbucht mit „Shadowland“ zurzeit schon einen veritablen Hit in den Charts; auch das Album erhält gute Kritiken. Die Entscheidung, ein Projekt mit dem Namen Lostboy ins Leben zu rufen, steht ganz bewusst dafür, eine eigenständige Karriere neben dem zeitlosen und anhaltenden Erfolg der Simple Minds anzugehen, ohne die Band dafür aufzugeben. Das Album bietet ein breites Spektrum an Sounds und Emotionen. Von Elektro-Alternative bei „She Fell in Love With Silence” (das Erinnerungen an Joy Division weckt) über den charakteristischen Simple Minds-Sound des direkten Klassikers „Shadowland” bis hin epischen „Nail Through My Heart”: Herausgekommen ist kein experimentierfreudiges Meisterwerk, wie es manche Kritiker kritiklos gehört haben wollen, so doch aber immerhin eine durchaus hörbare Produktion mit Überraschungseffekten.

Eintrittskarten für die Show im Musikzentrum gibt es jetzt im Vorverkauf.



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