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HSG Schaumburg Nord empfängt Tabellennachbarn TB Stöcken

Keine "wilden Aktionen" im Angriff

Handball (hga). Die HSG Schaumburg Nord empfängt in der Landesliga den TB Stöcken. Es ist ein Aufeinandertreffen zweier Mannschaften, denen bei einer Niederlage der Kontaktverlust zum oberen Tabellendrittel droht.

veröffentlicht am 11.11.2006 um 00:00 Uhr

Die HSG Schaumburg Nord belegt den fünften Tabellenplatz (9:7-Punkte, acht Spiele), die Gäste stehen auf Platz sieben (7:7-Punkte, sieben Spiele). Als Gastgeber hat die HSG dabei den größeren Druck auszuhalten, der Heimvorteil bringt die Mannschaft bei dieser Tabellenkonstellation in die Rolle des Favoriten. Nach der 32:37-Niederlage am vergangenen Wochenende bei der HSG Langenhagen ist die Mannschaft an der Reihe, vor den eigenen Fans wieder eine bessere Leistung abzurufen. Die Niederlage war in Teilen ein Rückfall in alte Zeiten, in der zweiten Spielhälfte ging die spielerische Linie komplett verloren. Dazu kamen Fehler im HSG-Angriff, deren Konsequenzen die Mannschaft nur in der ersten Hälfte noch einmal vermied. Gegen die Gäste muss die Konzentration wieder stimmen, Tempo steht auch bei den Gästen aus Stöcken ganz oben auf der Agenda für dieses Spiel. "Es ist eine mit Routiniers besetzte Mannschaft", weiß HSG-Coach Michael Evers. In der Abwehr hat die HSG Schaumburg Nord die Aufgabe, durch aggressives, aufmerksames Spiel die Grundlagen für den Erfolg zu legen. Im Angriff sind wilde Aktionen einzelner Spieler in jedem Falle zu vermeiden. Übersicht und ein kühler Kopf gehören da zu den wichtigsten Grundlagen. In eigener Halle sollte allein der Ehrgeiz ausreichen, um mit der richtigen Einstellung in die Partie zu gehen. "Ich erwarte, dass die Mannschaft vor eigenem Publikum ansehnlichen Handball spielt und die Punkte bei uns bleiben", formuliert Evers unmissverständlich seine Forderungen. Anwurf: Sonntag, 17 Uhr.

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