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Mit einem Sieg gute Chancen auf den Klassenerhalt / TuS ohne Vlad Efanov

Keine Schlafmützigkeit: Lindhorst im Kellerduell bei BG Braunschweig

Basketball (rh). Nach dem sensationellen 95:92-Siegüber den Spitzenreiter SG Braunschweig fährt der Oberligist des TuS Jahn Lindhorst mit mehr Optimismus zur Braunschweiger BG. Diese Mannschaft kämpft wie Lindhorst selbst noch gegen den Abstieg. Der TuS muss dafür sorgen, dass der Erfolg gegen den Spitzenreiter nicht umsonst gewesen ist. Die Partie in Braunschweig beginnt am Sonnabend um 20.15 Uhr.

veröffentlicht am 14.02.2008 um 00:00 Uhr

Der TuS Lindhorst muss im Oberliga-Kellerduell bei der BG Brauns

Eigentlich ist es ja immer so: Die Spiele in der Lindhorster Kreissporthalle werden erst in den letzten Sekunden entschieden. Das Heimspiel gegen die Braunschweiger BG machte da keine Ausnahme. Leider stand Fortuna damals nicht auf Seiten des TuS. 0,4 Sekunden vor der Schlusssirene fiel der entscheidende Korb gegen Lindhorst. Das möchte die Gerhardt-Truppe am Samstag natürlich korrigieren, zumal ein Erfolg mit nur zwei Punkten Differenz bereits den besseren direkten Vergleich bedeuten würde. So etwas kann im Abstiegskampf noch entscheidend sein. Kaum hatten sich die Personalsorgen des TuS ein wenig verringert, da verletzte sich mit Victor Burhanau ein weiterer Leistungsträger beim Abschlusstraining vor dem Spiel gegen die SG Braunschweig. Neben Victor Burhanau fehlen in Braunschweig der langzeitverletzte David Bednareck und leider auch Neuzugang Vlad Efanov. Das sind erneut drei Spieler aus der "Starting Five". So etwas kann kaum eine Mannschaft auf Dauer verkraften. TuS-Spielertrainer Heinrich Gerhardt, der selbst dreieinhalb Monate nach seinem Kreuzbandriss wieder spielt, hält seine Mannschaft dennoch für stark genug, bei der BBG zu bestehen. Allerdings sollte die Mannschaft das Spiel wacher beginnen, als zuletzt gegen die SG Braunschweig. In fremder Halle ist ein Rückstand weitaus schwerer aufzuholen als unter den eigenen Körben. Ob für die drei fehlenden Akteure noch Spieler aus der zweiten Mannschaft mitgenommen werden, ist noch nicht entschieden. Es sieht momentan eher so aus, als würde die Mannschaft mit nur sieben Spielern in die Welfenstadt fahren. Foulprobleme sollten also möglichst vermieden werden. Die starke Freiwurfquote sollte auf jeden Fall wiederholt werden: Die Mannschaft traf 31 von 38 Freiwürfen, also 82 Prozent. Das ist absolute Spitze und kann enge Spiele entscheiden. Die Braunschweiger BG ist in ihrer eignen Halle nicht zu unterschätzen. Es gibt in der Mannschaft keinen herausragenden Schützen, sie lebt von ihrer Ausgeglichenheit und ist deshalb kaum leichter zu verteidigen. Schafft der TuS einen Sieg, könnte der Klassenerhalt wieder konkrete Formen annehmen.



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