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Ponyreiten, Haflingerquadrille, Hufschmiedarbeiten: Reiterhof Schulzeöffnet am "Tag des Pferdehofes" seine Türen

Keine Panik: Ein heißes Hufeisen tut keinem Pferd weh!

Hohenrode (mav). "Herein- spaziert!" lautete das Motto am "Tag des Pferdehofes" in zahlreichen Reitvereinen und Pferdebetrieben in ganz Niedersachsen. Pferdefans und Reitinteressierte hatten am vergangenen Wochenende die Möglichkeit, das Alltagsleben auf einem Reiterhof einmal näher kennenzulernen. Auch der Reiterhof Schulze in Hohenrode hat seine Tore geöffnet und den Besuchern ein buntes Programm rund um das Pferd präsentiert.

veröffentlicht am 08.05.2008 um 00:00 Uhr

Hufschmied Jörg Schlesinger setzt dem Pferd das heiße Hufeisen a

Am Vormittag durften die jungen Reiterinnen und Reiter die Ponys vorführen. Anschließend hatten auch Kinder, die nicht Mitglied im Reitverein sind, die Möglichkeit, die Ponys zu streicheln und sogar einmal auf ihnen im Sattel zu sitzen. Nach einer Mittagspause hatten die Kleinen dann ihren ganz großen Auftritt und durften beim Voltigieren zeigen, was sie alles gelernt haben. "Die Jüngsten, die hier voltigieren, sind erst vier oder fünf Jahre alt", erklärt Reiterhofbesitzerin Susanne Schulze Brandt. Als Tageshöhepunkt stand die "Große Vereinsquadrille" auf dem Programm. "Die Choreografie ist schwierig und musste lange einstudiert werden", weiß Reitlehrerin Carla Friedrich. Für Reiter und Pferde sei es ungewohnt, vor einem großen Publikum aufzutreten, sodass die Anspannung doch deutlich zu spüren sei. Dennoch lief die Quadrille gut über die Bühne. Auf dem Hof vor der Reithalle haben die Reitschüler die Pferde jeweils für den nächsten Auftritt fertig gemacht oder sie nach der Aufführung wieder abgesattelt. Die Besucher können so Eindrücke von der Arbeit und dem Umgang mit Pferden erhalten. Auch Theresa Weiß und Saskia Lange, beide zehn Jahre alt, sind begeistert von dem bunten Rahmenprogramm auf dem Reiterhof. "Wir durften vorhin schon reiten und haben unser Pferd auch den Zuschauern vorgeführt, das war ganz schön aufregend, hat aber auch viel Spaß gemacht", erzählen sie, während sie ihren Pferden die Hufe auskratzen. Ein paar Meter weiter wartet ein anderes Pferd - mehr oder weniger geduldig - auf seine neuen Eisen. Hufschmied Jörg Schlesinger gab den Besuchern am Wochenende einen Einblick in seine Arbeit: Er erhitzt ein Hufeisen, formt es individuell und befestigt es schließlich am Huf des Pferdes. "Das tut dem Tier aber nicht weh, denn an den Stellen, wo ich das heiße Eisen ansetze, spürt das Pferd nichts", versichert er seinen Zuschauern. Weiterhin wurden die Besucher unter anderem mit Springreiten, Voltigiervorführungen sowie mit einer Hofführung, einem Reiterflohmarkt oder einer Tombola unterhalten. Der große "Showdown" rundete schließlich das abwechslungsreiche Tagesprogramm ab.



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