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Keine Konstanz bei der HSG

Handball (hga). Die HSG Schaumburg Nord hat in der Landesliga nach einem spielfreien Wochenende Heimrecht gegen die HF Springe II. Ein Heimsieg ist dabei Pflicht, um den mit Glück eroberten Mittelfeldplatz nicht voreilig wieder zu verlieren.

veröffentlicht am 28.10.2006 um 00:00 Uhr

Mit Glück deshalb, weil zuletzt der 21:20-Sieg über die VfL-Reserve einen unverdienten doppelten Punktgewinn einbrachte. Mannschaft und HSG-Coach Michael Evers war es egal, das Ergebnis allein zählte. Das Spiel zeigte aber auch eindringlich die momentanen Probleme, welche ein dauerhaftes Mitspielen inder oberen Tabellenhälfte verhindern. Es fehlt nicht so sehr am Willen, es fehlt einfach an der Konstanz in den Leistungen. Immer wieder lässt die Konzentration nach, im Angriff wird des öfteren absolut "ohne Kopf" agiert. Überhastete Abschlussversuche, ohne ausreichende Vorbereitung, gekoppeltan eine wenig berauschende Chancenverwertung, sollten gegen die Gäste aus dem Deister vermieden werden. Bei den Gästen steht eine Mischung aus jungen und alten, erfahrenen "Hasen" auf dem Feld. Wie immer wird es auf die Abwehr ankommen, hier wird der Grundstein für einen Erfolg gelegt oder auch nicht. Wie für den HSG-Angriff gilt auch für die Abwehr: Ohne durchgängige Konzentration läuft nichts. In Angriff wie Abwehr muss die HSG zudem Aggressivität zeigen und Druck ausüben. Anwurf: Sonntag, 17 Uhr.

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