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Rodenberg geht es trotzdem gut / Investitionen in 2008 mit Grundstücksverkäufen finanzieren

Keine freie Spitze: Ausgaben gutüberlegen

Rodenberg (bab). Die Stadt Rodenberg finanziert die Investitionen 2008 durch Grundstücksverkäufe, Entnahmen aus Rücklagen und allgemeinen Haushaltsmitteln. Eine freie Spitze ist im Haushalt nicht vorhanden. Der Kämmerer konnte zwar nicht "die großen Polster der Vorjahre" anlegen, der Stadt gehe es aber gut.

veröffentlicht am 27.12.2007 um 00:00 Uhr

Von 38 Gemeinden im Schaumburger Land stehe Rodenberg bei der Finanz- und Steuerkraft auf Platz sieben, verkündete Uwe Heilmann, Kämmerer und Stadtdirektor, dem Rat. "Daran kann man erkennen, dass es dieser Stadt gut geht. Der Kämmerer rechnet aber mit einem Rückgang der Gewerbesteuereinnahmen um rund 400 000 Euro auf 1,3 Millionen Euro. Die Einkommensteuereinnahmen steigen um 13,5 Prozent. Der Verwaltungshaushalt umfasst in Einnahmen und Ausgaben 4 115 100 Euro, der Vermögenshaushalt 828 400 Euro. Da es "erstmalig seit langer Zeit" keine freie Spitze im Haushalt der Stadt Rodenberg gibt, mahnte CDU-Sprecher Carsten Schulz, der für die CDU-WGR-Fraktion sprach, Hauhaltsdisziplin an. Zusätzliche Investitionen und Ausgaben müssten gut überlegt werden. Trotzdem seien Rodenbergs Finanzen solide. Die Stadt werde aber Vereine und Verbände auch weiterhin unterstützen, so Schulz, ebenso wie die Jugendarbeit. Das Programm zur Subventionierung erneuerbarer Energien werde ebenfalls weiterlaufen.



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