weather-image
×

Dokumentationszentrum Bückeberg

Keine Fake News, sondern Recherche

Zu: „Bückeberg und Klimaschutz ohne AfD“ vom 27. Mai‘
Was ist denn mit der „SPD“ los, dass sich unser gerade erst ins Amt eingeführte Landrat so vehement für sein „Leuchtturmprojekt“ Bückeberg einsetzt, obwohl dieser Einsatz doch eigentlich aus der „ AfD“ als rechtspopulistische Partei, kommen müsste.

veröffentlicht am 18.06.2020 um 23:44 Uhr

Autor:

Die Begründung für das Projekt aus der Kreisverwaltung ist jedoch sehr dünn, weil sie den „Bückeberg“ ausschließlich auf die Wirkung von Massenveranstaltungen und der dazu gehörenden Propaganda reduziert und meint, dass dieses Projekt für Schülerinnen und Schüler besonders wichtig sei, da besonders in Zeiten von „Fake News“ Aufklärung der richtige pädagogische Ansatz ist. Nun stellt sich die pädagogische Frage, welche „ethisch-moralische Grundhaltung“ der Nationalsozialisten sollte mit Hilfe der „Reichserntedankfeste“ auf dem Bückeberg den Menschen denn vermittelt werden? Um diese Werte erkennen zu können, hat der letzte, verstorbene Oberkreisdirektor H. J. Krauß gute Vorarbeit geleistet, indem er gemeinsam mit der Schulleiterin G. Grimme und der Mehrheit der SPD Kreistagsfraktion die ehemalige berufsbildende Schule (LHAS) in „Elisabeth Selbert Schule“ (ESS) umbenennen ließ. Da Selbert alle Attribute der „Nationalsozialistischen Ethik“ , wie zum Beispiel den „Antisemitismus“ (Arisierung jüdischen Eigentums) vertrat, bekennt sie sich auch im Vorwort ihrer „Dissertation 1930“ zu Zwangsabtreibungen bei Frauen, wenn zu erwarten sei, dass auf Grund geistiger oder gesundheitlicher Minderwertigkeit der Eltern die Lebensuntüchtigkeit des werdenden Kindes mit Sicherheit zu erwarten sei. Da es in dieser Zeit noch keine pränatale Diagnostik gab, wurden alle Frauen, wenn sie aus „ethisch-moralischer“ Sicht nicht ins nationalsozialistisches Weltbild passten, zwangssterilisiert oder wenn diese zuvor ein Kind mit Behinderungen zur Welt gebracht haben. Es ging dabei um die „Reinerhaltung“ des Volkskörpers. Am 14. Juli 1933 wurde das „Gesetz zur Verhütung erbkranken Nachwuchses“ verkündet und trat sofort in Kraft. Kurze Zeit später begann der Krankenmord in allen Heil- und Pflegeanstalten: zum Beispiel Bethel, Kaiserswerth, Neuendettelsau, und so weiter. Das ist die „nationalsozialistische Ethik“, die am Bückeberg am Reichserntedankfest im Einklang mit allen Kirchen gefeiert wurde mit den dazugehörenden Kriegsspielen Hitlers, weil er eine Revanche zum ersten verlorenen Weltkrieg probte und wollte. Das sind keine „Fake News“ – nur gründliche Recherche.



Copyright © Deister- und Weserzeitung 2020
Texte und Fotos von dewezet.de sind urheberrechtlich geschützt.
Weiterverwendung nur mit Genehmigung der Chefredaktion.


Kontakt
Redaktion
E-Mail: redaktion@dewezet.de
Telefon: 05151 - 200 420/432
Anzeigen
Anzeigen (Online): Online-Service-Center
Anzeigen (Telefonisch): 05151 / 200 - 666
Abo-Service
Abo-Service (Online): Online-Service-Center
Abo-Service (Telefonisch): 05151 / 200 777

Keine Zeitung bekommen? Hier zur Zustell-Reklamation.
X
Kontakt