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Mit einer kontrollierten Wohnungslüftung können Allergiker aufatmen

Keine Chance für Pollen und Feinstaub

veröffentlicht am 02.05.2015 um 00:00 Uhr

Rund 78 Prozent Stickstoff, 21 Prozent Sauerstoff, 0,04 Prozent Kohlendioxid und knapp ein Prozent Edelgase: „Saubere Luft“ setzt sich gemäß wissenschaftlicher Definition aus diesen Inhaltsstoffen zusammen.

In der Realität kommt dieser Idealzustand leider eher selten vor. So schwebt beispielsweise die meiste Zeit des Jahres eine Vielzahl an unterschiedlichsten Blütenpollen in unserer Atmosphäre. Der Pollenflug beschränkt sich nicht nur – wie oft landläufig vermutet wird – auf den Frühlingsanfang. Er beginnt bereits im Januar mit der Blüte von Hasel und Erle und zieht sich bis Ende Oktober, dann blüht noch die Brennnessel. Für die rund 15 Prozent Pollenallergiker in der Bevölkerung bedeutet dies oft eine lange Leidenszeit mit tropfender Nase, Atembeschwerden und roten Augen.

Doch während Pollenallergiker den Blütenstaub im Freien kaum meiden können, ist dies in den Innenräumen, wo wir immerhin durchschnittlich 80 Prozent der Zeit verbringen, dank intelligenter Haustechnik möglich.

Bei einer kontrollierten Wohnungslüftung mit Pollenfilter reicht in der Regel ein halbjährlicher Filterwechsel vollkommen aus. djd/BDH

Für die allergenfreie Zone sorgen kontrollierte Wohnungslüftungssysteme mit Feinstaub- oder Pollenfiltern, welche die Partikelbelastung in der Raumluft auf ein Minimum reduzieren. Die meisten modernen Lüftungssysteme lassen sich heutzutage preisgünstig mit solchen Spezialfiltern ausrüsten. Aus hygienischen Gründen sollten jedoch Zu- und Abluft am Gerät separat gefiltert werden können.

Aber nicht nur Allergiker können mithilfe dieser smarten Haustechnik befreit durchatmen: Von einer kontrollierten Wohnungslüftung profitieren alle Nutzer. Aufgrund ihres kontinuierlichen Luftaustauschs lässt sie stets ein gesundes Raumklima entstehen. Dadurch wird gerade in den dichten Gebäudehüllen moderner Energieeffizienzbauten verhindert, dass sich Schadstoffe in der Luft anreichern können oder der CO2-Wert zu sehr steigt.

Im Gegensatz zum manuellen Lüften bleiben Ruß- oder Staubpartikel aus der Außenluft grundsätzlich draußen, auch der Straßenlärm hat dank geschlossener Fenster keine Chance.

Mehr Informationen zum Thema Wohnungslüftung gibt es bei den örtlichen Experten oder unter www.wohnungs-lueftung.de, dem Informationsportal des Bundesverbandes der Deutschen Heizungsindustrie (BDH) und des Fachverbands Gebäude-Klima e.V. (FGK).



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