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Dres. Müller und Boelitz zur PSA-Bestimmung

"Keine Basis mehr für ärztliche Betreuung"

Rinteln (rd). In der Diskussion um die PSA-Bestimmung bei einer Krebsvorsorgeuntersuchung, die vom Patienten bezahlt werden musste (wir berichteten), hat sich jetzt nochmals die betroffene Arztpraxis Dr. Willi Müller und Dr. Renate Boelitz zu Wort gemeldet.

veröffentlicht am 30.07.2008 um 00:00 Uhr

Beide betonen in ihrer Stellungnahme, die Bestimmung des sogenannten PSA-Wertes (Kosten rund 25 Euro) sei nach ihrer fachlichen Einschätzung unverzichtbar. "Für die Bestimmung dieses Laborwertes erhalten wir keinen Cent, sondern entnehmen umsonst eine Blutprobe und stellen kostenlos das Material." Versehentlich sei, wie berichtet, versäumt worden, das Einverständnis dieser kostenpflichtigen Untersuchung per Unterschrift von dem Patienten bestätigen zu lassen. Als Konsequenz habe die Praxis nach der Beschwerde des Patienten die Kosten für die Laboruntersuchung übernommen. Für die Trennung vom Patienten gebe es einen anderen Grund: "Aufgrund der Art und Weise seines Auftretens in der Praxis und des Tonfalls seiner Beschwerde sahen wir keine Basis mehr für eine vertrauensvolle hausärztliche Betreuung durch uns und baten ihn daher folgerichtig, sich einen neuen Hausarzt zu suchen."



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