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Verregneter Sommer verhagelt die Bilanz / Sonntag ist Schluss

Keine 100 000 wollten ins Bergbad

Bückeburg (jp). Wenn am Sonntag die Bergbad-Saison endet, dann wird das Wasserparadies an der Birkenallee auf einen der bittersten Sommer seiner Geschichte zurückblicken: Voraussichtlich wird zum ersten Mal seit langer Zeit die magische Marke von 100 000 Badegästen knapp verfehlt. Die Bilanz 2007 wird daher mit dem Vermerk "verhagelt" zu den Akten gelegt. Zum Vergleich: 2003 konnte bereits im August der 200 000. Besucher begrüßt werden.

veröffentlicht am 11.09.2007 um 00:00 Uhr

Seltene Szene in diesem Jahr: Sonne - und Badegäste auf Sprungtu

Dabei ließ sich der Monat Mai mit einer glatten Vervierfachung der Besucherzahlen gegenüber dem (zugegebenermaßen recht kalten und verregneten) Vorjahresmonat gar nicht schlecht an. Die knapp 30 000 Besucher im Juni lagen auch noch auf Vorjahresniveau. Dann aber kamen der Regen und die Schafskälte, was die Besucherzahlen im Juli um mehr als die Hälfte gegenüber 2006 in den Keller rauschen ließ. Der August konnte sich mit knapp 22 000 Gästen tapfer gegen den noch schwächeren August 2006 behaupten. Auch der September, der das Bergbad 2005 und 2006 mit schönstem Altweibersommer verwöhnt und damit die Besucherzahlen im Endspurt noch einmal mächtig aufgepeppt hatte, kannte in diesem Jahr kein Erbarmen. Nur an zwei Wochenenden zeigte das Wetter über der Birkenallee wirklichen Sommercharakter, was die Besucherzahlen dann sofort auf über 4 000 pro Tag emporschnellen ließ. "Wirklich ein ganz trauriger Sommer", befand Betriebsleiter Erik Rechenberg, der sich seit seinem Eintritt bei der Bäder GmbH Mitte der 90-er Jahr an keine so konsequent schlechte Witterung erinnern kann. "Wenigstens auf unsere Dauerschwimmer konnten wir uns bei jedem Wetter felsenfest verlassen", so Rechenberg. Die bevölkerten das Sportbecken vor allem beim Frühschwimmen sowie in den späten Nachmittags- undAbendstunden. Dazwischen herrschte oftmals im und rund um die beiden Becken pure Tristesse. Und selbst den hartgesottenen Turmspringern des Arschbomben-Niedersachsenkaders, die in diesem Jahr mit zwei Platzierungen unter den ersten Zehn von der Weltmeisterschaft in Hamburg heimkehrten, wurde es zumSchluss im Bergbad zu kalt. Am Sonntag, 16. September, lädt das Bäder-Team ab 11 Uhr zum Abschwimmen mit Grillen und selbstgebackenem Kuchen ein. Um 20 Uhr ist dann endgültig Schluss für dieses Jahr.



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