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SG Hohnhorst-Haste schlägt HF Springe 32:25 / Gäste agieren sehr unfair

Kein Spitzenhandball, aber viel Theater

Handball (hga). Die SG Hohnhorst-Haste hat in der Oberliga gegen die HF Springe einen verdienten 32:25 (17:11)-Heimsieg eingefahren.

veröffentlicht am 07.05.2007 um 00:00 Uhr

Tim Kirchmann (M.) wird in die Zange genommen. Die Haster Nummer

In Erinnerung an diese Begegnung werden nicht der bessere Auftritt als Mannschaft und die größere Ruhe der SG Hohnhorst-Haste bleiben, sondern vielmehr das Gefühl, großes Theater gesehen zu haben. Zum einen boten die Gäste mangels handballerischer Fähigkeiten einen breiten Überblick über die Unfairness im allgemeinen, das Anspucken des Gegners durfte da nicht fehlen. Zum anderen rastete SG-Torhüter Ingo Henze nach einem Wurf ins Gesicht aus, attackierte den HF-Spieler Florian Backhaus und sah das "Kreuz", was eine lange Sperre nach sich zieht. Zu guter Letzt produzierte sich HF-Coach Frank Michael Wahl unter Weglassung von Taktik oder ähnlichen Dingen, diskutierte endlos mit den Schiedsrichtern und bot einen eher traurigen Anblick. Die SG startete langsam, kamüber 8:5 (15.) und 13:7 (20.) zur deutlichen Pausenführung. Auch in Hälfte zwei behielt die SG, trotz sich in der Härte steigernder Fouls, die Ruhe, startete in der Abwehr aber wieder langsam. Über 21:17 (40.) und 28:22 (50.) ging es zum verdienten Heimsieg. "Insgesamt war es eine durchwachsene Leistung, wobei sich die Rückkehr von Christian Höflich und Marc Wengler nach ihrer Verletzung positiv auswirkte. Ich bin froh, dass die zwei wieder da sind", sagte SG-Coach Marc Siegesmund. Ein Gesprächsthema für die kommende Woche wird sicher die Chancenverwertung sein. "Manchmal wäre noch ein Pass mehr besser gewesen", meinte Siegesmund zu der Ungeduld der SG beim Abschluss. SG: Güth 9, Engel 9, Daseking 4, Wengler 3, Kirchmann 2, Hilbig 2, Cyrklaff 1, Hillebrandt 1, Gümmer 1.



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