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Von wegen: Max Raabe kommt mit Palastorchester auch nach Hameln

Kein Schwein ruft ihn an, keine Sau interessiert sich für ihn…?

Hameln (ey). Benehmen, das weiß Max Raabe nur zu gut, ist keine Glückssache, sondern eine Folge der Erziehung und eine Frage des Stils. Scheint beides, Erziehung und Stil, bei Max Raabe in Ordnung zu sein, denn so höflich, wie er tut, ist er auch, sowohl vor kleinem Publikum als auch großem Auditorium. Mit seinem Palastorchester kommt er für einen Konzertabend auch nach Hameln. Termin: Mittwoch, 6. Oktober.

veröffentlicht am 20.05.2010 um 13:57 Uhr

Das Konzert in der Rattenfänger-Halle beginnt an jenem Oktobertag um 20 Uhr (Einlass ist um 19 Uhr). Dass es ein goldener Oktobertag wird, dafür will Max Raabe mit seinem Palastorchester gerne sorgen. Sie laden zur extravaganten Zeitreise in die zwanziger und dreißiger Jahre ein. Dabei überwiegen die heiteren Melodien à la „Grüner Kaktus“, doch gibt es auch melancholische Lieder, alle perfekt inszenierte Arrangements. Allein das Bühnenbild ist ’ne Erwähnung wert: Zwölf Herren und eine reizende Violinistin werden auf der Bühne stehen, um sich stehende Ovationen zu verdienen.

Es ist diese besondere Magie aus Authentizität und Stil, die einen Konzertabend mit Raabe und Orchester zu einem so berauschenden Erlebnis macht. Vielleicht ist es auch die wirklich schöne, zeitlose Musik mit ihren hinreißenden Melodien und den unschuldig frivolen Texten, die so sehnsüchtig werden lässt. Oder schlicht die musikalische Virtuosität, mit der sich die Musiker Freiheit für augenzwinkernde Arroganz und entzückende Frechheit verschaffen. Vermutlich ist es alles zugleich.

Max Raabe hat sich sein Mikrofon geschnappt und geht damit und samt Palastorchester auf Reisen. Eines seiner Ziele: die Rattenfängerstadt Hameln. Für das Konzert in der dortigen Rattenfänger-Halle am Mittwoch, 6. Oktober, gibt es jetzt Eintrittskarten im Vorverkauf.



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