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Feuerwehr Deckbergen feiert 80-jähriges Bestehen / Jubilare geehrt

Kein "richtiges" Jubiläum, aber ein echter Grund zum Feiern!

Deckbergen (who). Gemäß der üblichen Sichtweise geben 80 Jahre kein "richtiges" Jubiläum ab. Für einen zünftigen runden Geburtstag reicht es aber allemal und deshalb hat die Ortsfeuerwehr Deckbergen kürzlich auch diesen Anlass mit allem gefeiert, was dazugehört.

veröffentlicht am 09.10.2007 um 00:00 Uhr

Befördert: Roman Stasitzek

Wie andere Rintelner Feuerwehren, die dieses Jahr ihren 80. Geburtstag feiern, ist die 1875 gegründete Ortsfeuerwehr Deckbergen im Grunde älter, erklärte Ortsbrandmeister Ralf Bredemeier. Während des offiziellen Teils der Geburtstagsfeier in der Turnhalle zeichnete Bredemeier vier Mitglieder aus, die ihre Feuerwehr persönlich über eine größere Anzahl von Jahren begleitet haben. Beate Müller und Steffen Schlosser erhielten dabei das silberne Ehrenzeichen für über 25-jährige aktive Mitgliedschaft. Bärbel Skoruppa und Sieghard Ehrlich, die nicht mehr im aktiven Dienst stehen, bekamen ihre Auszeichnungen für über 25 beziehungsweise über 50 Mitgliedsjahre. Bei der einzigen Beförderung des Tages durfte sich Roman Stasitzek vom stellvertretenden Stadtbrandmeister Friedel Garbe den zweiten Stern für den Rang eines Hauptlöschmeisters überreichen lassen. Rintelns Bürgermeister Karl-Heinz Buchholz behielt es sich vor, der Deckberger Ortsfeuerwehr als Ganzes eine ehrende Anerkennung auszusprechen: "Immer, wenn es darauf ankam, war sie zur Stelle." Und nicht zuletzt der Starkregen-Einsatz im August habe gezeigt, wie notwendig alle 18 Rintelner Ortsfeuerwehren seien. Trotzdem mahnte der Bürgermeister: "Eine Million Euro jährliche Kosten für den Unterhalt der Feuerwehren lassen die Stadt finanziell in Randbereiche kommen." Die Ortsfeuerwehr Deckbergen tut was sie kann, um der Kommune zu helfen und allzu hohe Kosten zu vermeiden, ließ sich aus dem geschichtlichen Rückblick von Ortsbrandmeister Ralf Bredemeier entnehmen. Immer wieder hat die Feuerwehr mit zugepackt, wenn die wachsende Mannschaft technische Ausstattung nach mehr Raum verlangte. Beispiele: Gerätehausbau im Jahr 1964 und großräumige Umbauten in den Jahren 1989 sowie 2001/2002. Im letzten Falle waren rund 4000 Stunden Eigenleistung aufgebracht worden.

Deckbergens Ortsbrandmeister Ralf Bredemeier und Kreisbrandmeist
  • Deckbergens Ortsbrandmeister Ralf Bredemeier und Kreisbrandmeister Klaus-Peter Grote (hinten v.l.) mit den Jubilaren (vorne v.l.) Steffen Schlosser, Beate Müller, Bärbel Skoruppa und Sieghard Ehrlich. Foto: who


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