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Unnötige 78:90-Derbyniederlage / Alexander Weinert mit starker Partie

Kein Rhythmus und Fehler im Aufbau Lindhorst verliert gegen Hannover

Basketball (rh). Das war nicht der echte TuS Lindhorst. Die Mannschaft konnte zu keiner Phase an die Leistungen aus dem Göttingen-Spiel anknüpfen. Von beginn an kämpfte der TuS mehr mit den eigenen Nerven als mit seinem Gegner. Diese Nervosität konnte die Mannschaft über die gesamte Spielzeit nicht ablegen und musste sich so einem Gegner geschlagen geben, der bei Normalform der Hausherren durchaus zu bezwingen war.

veröffentlicht am 03.10.2006 um 00:00 Uhr

TuS-Center Alexander Weinert machte viele Punkte unter dem Korb.

Oberliga Herren: TuS Lindhorst - TK Hannover 78:90 (37:53). Bereits gegen Ende des ersten Viertels zeichnete sich der weitere Spielverlauf ab. Bis dahin ausgeglichen (15:15) nahm der Gast nun durch eine aggressivere Verteidigung den Lindhorster Angreifern den Wind aus den Segeln. Binnen zwei Minuten lag der Gast mit 25:18 vorn. Offensichtlich schwer geschockt kam der TuS im zweiten Viertel vollkommen aus dem Rhythmus. Fehler beim Aufbau und beim Passspiel, gezwungene und daher schlechte Würfe, unnötige Ballverluste, all das zusammen endete zur Pause mit einem 37:53-Rückstand. Etwas besser wurde es dann nach dem Seitenwechsel. Jetzt war die Partie ausgeglichen. Lindhorst versuchte es in dieser Spielphase zu oft aus der Distanz und hatte dabei nur mäßigen Erfolg. Viel zu selten wurde über die Center gespielt, von denen besonders Weinert und Blome einen guten Tag erwischt hatten. Wurden sie in der Zone ins Spiel gebracht, so endete das meist mit einem erfolgreichen Abschluss. Das war überraschend, da der TKH gerade auf diesen Positionen mit dem Ex-Bundesligacenter Kevin Klipschüberragend besetzt war. Leider vergaßen die Lindhorster die Optionen und versuchten es aus der Distanz. Auch eine weitere "Waffe" wurde zu selten eingesetzt: Christian Brenneke, der einen starken Eindruck hinterließ, wurde zu selten gut ins Spiel gebracht. Erst im letzten Viertel spielte der TuSstark und verkürzte den Rückstand von 22 auf 12 Punkte. Mehr ließ der TKH aber nicht zu. TuS: Allak, Burhanau 7, Judt 5, Weinert 19, Gerhardt 15, Herber, Brenneke 19, Blome 11, Glänzer 2.

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