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Kein Neubeginn

Zu: „“, vom 8. Februar

Die Ziele von CDU, AfD und FDP im Landtagswahlkampf 2019 waren die gleichen: Sturz des Ministerpräsidenten Bodo Ramelow (Linke) und damit ein Neubeginn für den Freistaat Thüringen.

veröffentlicht am 13.03.2020 um 23:26 Uhr

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Das erste Ziel wurde dank Votum der Wähler erreicht bei einer sicher sehr holprigen, aber demokratischen Wahl im Landtag mit der Wahl des FDP-Kandidaten Thomas Kemmerich. Der Neubeginn nicht.

Die Wahlleitung hatte die Landtagspräsidentin Birgit Keller (Linke) inne. Obwohl formal alles richtig lief, wurde dieses Ergebnis nicht respektiert. Nicht von der Bundeskanzlerin, am wenigsten aber vom Wahlverlierer Ramelow und seiner Entourage, die in alter Tradition ihrer SED-PDS-Linke-Linie ihre Anhängerschaft mobilisierte und gegen den gewählten und vereidigten Ministerpräsidenten Kemmerich und die ihn in geheimer Abstimmung wählenden Abgeordneten und Parteien mobilisierte.

Die Linke-Fraktionschefin zeigte sich als schlechte Verliererin und brüskierte den gewählten Ministerpräsidenten und das gesamte Parlament, ohne von der Landtagspräsidentin einen Ordnungsruf zu erhalten. Aber die ist ja von derselben Partei. Wenn man sich aber auch die Liste der aktuellen Politiker der Linken im Thüringer Landtag anschaut, so stellt man fest, dass immer wieder alte SED-Kader an den Fleischtöpfen der Macht standen und weiterhin stehen wollen, so die ehemaligen Minister Holter, Klaubert und Werner sowie die Landtagspräsidentin Keller. In der DDR waren sie kleine Lichter der Staatspartei, aber gebrannt haben sie alle. Die SED war immer eine Partei gegen Demokratie, Freiheit und Wohlstand! Die Abgrenzung zu dieser Partei ist nie ehrlich gewesen seitens SPD, CDU, FDP und Grünen.

CDU und FDP verspielen eine bürgerliche Mehrheit und weiter das Vertrauen der Wählerschaft, wenn sie dem abgewählten Ramelow ins Amt verhelfen.



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