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200 000 Euro für Straßenbau in Nienstädt

Kein Bürgersteig für die Bergstraße

Liekwegen (gus). Der Bauausschuss der Gemeinde Nienstädt hat die Konstruktion eines Gehwegs entlang der Bergstraße in Liekwegen nicht auf die Straßenbau-Agenda für 2011 gesetzt. 120 000 Euro kostet die geplante Verbreiterung des Sülbeckerbrands und eines Teils der Bergstraße bereits ohne das Anlegen eines Bürgersteigs.

veröffentlicht am 24.02.2011 um 00:00 Uhr

Dies erläuterte Gemeindedirektor Rolf Harmening den Ausschussmitgliedern in der jüngsten Sitzung. Es wäre zudem Landerwerb von Privatleuten nötig, um einen Fußweg bauen zu können. Dieser müsste auch teils sehr nah an die Bebauung herangeführt werden. Regelrechte Passantenströme, so die einhellige Meinung um Ausschuss, gebe es entlang der Bergstraße ohnehin nicht.

Lediglich wenn Schulbusse Kinder abholen oder absetzen, müssten diese von der Bushaltestelle an der Liekweger Straße über die Bergstraße laufen, weil diese die Wegverbindung bis zur B 65 und einiger Nebenstraßen ist. Aus diesem Grund hatte die Gemeinde das Vorhaben, einen Bürgersteig anzulegen, überhaupt erst ins Auge gefasst.

Doch mittlerweile rücken die Politiker davon wieder ab – vor allem, weil die Haushaltslage enorm angespannt ist. Nach Worten Harmenings sind umfangreichere Straßenbaumaßnahmen in 2011 ohnehin nur per Darlehensaufnahme realisierbar. „So viel Geld haben wir nicht“, konstatierte der Gemeindedirektor. Und aus den laufenden Einnahmen sind Arbeiten wie am Sülbeckerbrand und an der Bergstraße oberhalb der B 65 auch nicht mehr zu bezahlen.

Ein Abschnitt der Bergstraße und der Sülbeckerbrand sollen neu gepflastert und verbreitert werden. Auf einer Länge von insgesamt 412 Metern hätte der Sülbeckerbrand anschließend eine 3,60 Meter breite befestigte Fahrbahn. Aktuell sind es dort 3,10 Meter. Eine dreireihige Gosse vergrößert dann den befestigten Teil.

Die Bergstraße soll auf einer Länge von 85 Metern künftig 4,15 Meter breit sein. Hinzu kommt eine 50 Zentimeter breite Gosse. Das Oberflächenwasser soll über Versickerungsschächte, die auf der Fahrbahn anzuordnen sind, ablaufen.

Das Kostenvolumen des Straßenbaus soll im Jahr 2011 200 000 Euro betragen.



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