weather-image
13°

Katholiken wollen Lauenauer Kirche mit Verein retten

Lauenau (nah). Die katholische St.-Markus-Kirche in Lauenau soll mit einem Förderverein vor dem Aus bewahrt werden. Das haben sich zehn Initiatoren vorgenommen, die in den kommenden Wochen um weitere Mitglieder werben wollen. Die Gründungsversammlung soll am Sonnabend, 5. Juli, um 19 Uhr im Pfarrheim erfolgen.

veröffentlicht am 16.06.2008 um 00:00 Uhr

Damit kommt es zu einer ersten konkreten Reaktion auf die angekündigten Schließungspläne des Bistums Hildesheim. Wie berichtet, sollen über 80 Gotteshäuser profanisiert werden. Im Schaumburger Land ist unter anderem St. Markus in Lauenau direkt betroffen, auch die Rodenberger Kirche Mariä Himmelfahrt ist bedroht. Während der Kirchenvorstand bereits an einer Resolution arbeitet, die im Rahmen der Frist zur Stellungnahme der Bistumsleitung vorgelegt werden soll, wollen einige Katholiken keine Zeit mehr verstreichen lassen: "Unsere Kirche wird geschlossen, wenn wir nur zuschauen und den Plänen aus Hildesheim freien Lauf lassen", heißt es in dem Aufruf, der in der Forderung gipfelt: "St. Markus muss in Lauenau bleiben!" Die Initiatoren warten mit einer ersten Rechnung auf: Würden sich nur 60 Mitglieder finden, die jeweils zehn Euro im Monat spenden, seien die jährlichen Kosten für die Unterhaltung der Gebäude gedeckt.



Copyright © Deister- und Weserzeitung 2018
Texte und Fotos von dewezet.de sind urheberrechtlich geschützt.
Weiterverwendung nur mit Genehmigung der Chefredaktion.


Weiterführende Artikel
    Anzeige
    Kommentare

    Kontakt

    Redaktion
    E-Mail: redaktion@dewezet.de
    Telefon: 05151 - 200 420/432
    Anzeigen
    Anzeigen (Online): Online-Service-Center
    Anzeigen (Telefonisch): 05151 / 200 - 666
    Abo-Service
    Abo-Service (Online): Online-Service-Center
    Abo-Service (Telefonisch): 05151 / 200 777

    Keine Zeitung bekommen? Hier zur Zustell-Reklamation.
    X
    Kontakt