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Volles Haus beim Tag der offenen Tür des Josua-Stegmann-Heims

Kartoffelsuppe mit etwas Jazz

Stadthagen (mw). Aus Anlass seines 40-jährigen Bestehens hat sich das Josua-Stegmann-Heim der Öffentlichkeit mit einem Tag der offenen Tür präsentiert. Zahlreiche Besucher haben am Sonnabend von diesem Angebot gebrauch gemacht und sich über die Pflegeeinrichtung informiert. Ein buntes Festprogramm hat für Unterhaltung gesorgt.

veröffentlicht am 01.09.2008 um 00:00 Uhr

Zwei Musiker von "Little Jazz" lassen sich von einigen Zuhörerin

Als "sehr positiv" bezeichnete Gerhard Schiemann seinen Eindruck. Ein Heimaufenthalt stehe für ihn zwar noch nicht bevor, aber "irgendwann muss man ja an sowas denken", sagte er. Das Kontrastprogramm zu dem doch eher ernsten Thema Pflege spielte sich dagegen in der weitläufigen Gartenanlage des Josua-Stegmann-Heims ab. Bei strahlendem Sonnenschein lauschten die Besucher der Musik. So spielten etwa das Akkordeon-Orchester Bückeburg, der Meerbecker Posaunenchor und das Trio "Little Jazz" am Teich der Wohnanlage auf. Die drei Musiker interpretierten Stücke aus derersten Hälfte des vorigen Jahrhunderts im Stil des Swing mit Elementen des Jazz. "Das ist die Musik aus meiner Zeit", zeigte sich Helga Steinhauer begeistert. Die Lieder würden sehr gut zu der Jubiläumsfeier passen, da die in dem Heim und der Wohnanlage lebenden Senioren damit groß geworden seien. Aus "allgemeinem Interesse" hatte die Liekwegerin Silke Schmidt (36) beim Tag der offenen Tür vorbeigeschaut. "Ich finde das toll hier", sagte sie. "Man merkt, dass für die alten Menschen was gemacht wird." Am besten habe ihr Little Jazz gefallen - " und die Bratwurst natürlich", ergänzte sie scherzend. Kartoffelsuppe mit Wurstscheiben hatten es stattdessen der Stadthägerin Gisela Ocklenburg angetan: "Das ist ganz lecker." Von den Heimbewohnern erstellte Gedichtbände und Bilder der Barsinghausener Künstlerin Christa Queer konnten die Besucher ebenfalls erwerben. Andreas Göbel aus Stadthagen hatte sich dabei für das Motiv eines lustigen Raben entschieden. "Die Bilder verleiten dazu, dass man stehenbleibt und sie sich ansieht", schwärmte er.

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