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Wahlkreis 39: CDU-Mann bekommt 99,5 Prozent der Stimmen

Karsten Heineking ist Kandidat

Landkreis (ade). Die CDU im Wahlkreis 39 hat sich entschieden: Karsten Heineking soll ihr Kandidat für die Landtagswahl am 27. Januar 2008 sein. 99,5 Prozent aller Stimmberechtigten entschieden sich für den 46-jährigen Schornsteinfegermeister aus Warmsen im Landkreis Nienburg. Zum neuen Wahlkreis gehören aus Schaumburg die Samtgemeinden Lindhorst, Sachsenhagen und Niedernwöhren.

veröffentlicht am 26.03.2007 um 00:00 Uhr

Karsten Heineking

Es hatte schon ein Flair von bayrischer Bierzeltstimmung, als 196 stimmberechtigte Mitglieder der CDU ihre Plätze verließen, an denen das Bier noch Schaumkronen bildete, um unter dem Dröhnen von Volks- und Schunkelmusik zur Wahlurne zu schreiten. Dass es sich keinesfalls um eine süd-, sondern um eine sehr norddeutsche Veranstaltung handelte, wurde spätestens nach Bekanntgabe des Wahlergebnisses klar:Aus allen Kehlen ließ der Nienburger Kreisvorsitzende Jan Ahlers das Niedersachsen-Lied erschallen. Bevor es jedoch so weit war, betonte Heineking, was der Landtag in den vergangenen Jahren unter CDU-Herrschaft alles bewirkt habe. Die Schulreform nahm einen breiten Raum in seiner Rede ein, die Stärkung der Hauptschulen begründete er mit: "Wir brauchen kernige Handwerker." Eine der Kernaufgaben habe anderes verhindert, meinte Heineking: "Wenn wir nicht so pleite gewesen wären, hätten wir noch viele gute Sachen mehr machen können." Für seinen Wahlkreis stellte er in Aussicht, sich um die Sanierung der Bundesstraßen zu bemühen und die Mittelweser-Region für den globalen Handel fit zu machen. Durch die Vergrößerung der Wahlkreise sah er es auch als eines seiner vorrangigen Ziele an, die interkommunale Zusammenarbeit voranzutreiben. Teile von drei Landkreisen - Nienburg, Schaumburg und Diepholz - gehören zu seinem Wahlkreis. Deren Kreisvorsitzende sprachen ihm ihr Vertrauen aus. Klaus-Dieter Drewes, Kreisvorsitzender aus Schaumburg, verkündete, dass sein Kreisverband geschlossen hinter Heineking stehe - was sich dann auch im Wahlergebnis widerspiegelte. Als Gastredner war Landtagspräsident Jürgen Gansäuer angereist. "Vier erreicht - und noch viel zu tun!" war das Thema seines Vortrags. Eine überwiegend launige Rede, gespickt mit Anekdoten, lieferte er, um die CDU-Mitglieder darauf einzustimmen, ihre Stimme freudig dem einzigen Kandidaten zu geben - was diese dann auch taten.

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