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Karl-Heinz Krämer Ehrenbrandmeister

Liekwegen (sk). Nach 20 Jahren als Ortsbrandmeister der Freiwilligen Feuerwehr Liekwegen hat Karl-Heinz Krämer (57) sein Amt aus gesundheitlichen Gründen abgegeben. Während der Jahresversammlung der Feuerwehr wurde Peter Nebermann (32) als dessen Nachfolger vorgestellt.

veröffentlicht am 16.01.2007 um 00:00 Uhr

Karl-Heinz Krämer

Krämer trat 1978 in die Liekweger Wehr ein, war mehrere Jahre Kassen-, später Gerätewart. Von 1991 bis 1998 übernahme der Liekweger die technische Einsatzleitung der Kreisfeuerwehr. 1986 wurde Krämer zum Ortsbrandmeister gewählt. Seine 20 Jahre im Amt habe Krämer "sehr gut genutzt", hob Nebermann hervor. Ganz besonders habe Krämer sich um die Nachwuchsarbeit gekümmert, 1991 den Aufbau einer Jugendfeuerwehr forciert. Krämer wirkte mit bei der Planung zum Bau des neuen Gerätehauses, das 2000 eingeweiht wurde, setze sich für die Neubeschaffung zweier Einsatzfahrzeuge ein und unterstützte für die Jugend den Start des ersten Seifenkistenrennen im Jahr 1995. Sehr viel Zeit habe Krämer für die Feuerwehr geopfert. Für dessen Verdienste ernannte Ditmar Köritz, allgemeiner Vertreter des Samtgemeindebürgermeisters, Krämer zum Ehrenbrandmeister. Dieser Titel wurde in der Feuerwehr, die seit 96 Jahren besteht, erst zum zweiten Mal vergeben. Sehr engagiert setzte sich Krämer für die Belange der Feuerwehr ein, scheute keine Auseinandersetzung. "Junge, zieh dich warm an - wenn Karl-Heinz anruft, ist wieder was los", kennzeichnete Nienstädts Bürgermeister Gerhard Widdel seine Zusammenarbeit mit Krämer. Dieser habe seine Aufgabe mehr als wahrgenommen und erfüllt. Als jemanden, der "immer die Kerze an beiden Seiten am Brennen hatte", beschrieb Samtgemeindebrandmeister Wilfried Grote den scheidenden Ortsbrandmeister. Mit Applaus und Geschenken, unter anderem von Vertretern der befreundeten Feuerwehr aus dem hessischen Elbenrod, verabschiedete die Feuerwehr Karl-Heinz Krämer aus seinem Amt.

Peter Nebermann
  • Peter Nebermann


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