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Spritztour auf der Aue endet am Tuffstein-Durchbruch

Kanu kentert im "Kurpark" - Bagger birgt Havaristen

Bad Eilsen/Obernkirchen (tw). Es war ein strahlend schöner Frühlingstag, wie geschaffen für eine Flußwanderung: Doch so hatten sich Manuela Schneider und Jürgen Krenkel aus Obernkirchen ihre Spritztour nicht vorgestellt. In Heeßen hatten die beiden ihr weißes Kunststoffkajak ins Wasser gesetzt, wollten gemütlich die Aue abwärts schippern. Doch das Team kam nicht weit ...

veröffentlicht am 10.04.2006 um 00:00 Uhr

Ungewöhnliche Bergung: Während ein Bagger das Boot aus der Aue h

Als die beiden ihr Paddelboot kurz vor dem Tuffstein-Durchbruch aus dem Nass heben, umsetzen und hinter dem Naturdenkmal wieder zu Wasser lassen wollten, drückte die starke Strömung den Zweier quer zur Brücke gegen die Metallstangen. Zwar gelang es Manuela Schneider und Jürgen Krenkel noch, das Gepäck zu bergen und trockenen Fußes das Ufer zu erklimmen, doch das Boot saß an den Steinen fest. Binnen Minuten staute das Kanu - ein künstliches "Wehr" - die Aue um 45 Zentimeter. Doch die Obernkirchener hatten Glück im Unglück: Ein Baggerfahrer, der auf einer Baustelle in der Nähe arbeitete, zog den Havaristen mit seinem Räumgerät an Land. Bis auf die Sitze, die neu geklebt werden müssen, ist das Boot noch fahrtauglich.

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