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2:1 Erfolg für Bückburg über Hildesheim

Kampfkraft und Kondition bringen dem VfL den Sieg

Niedersachsenliga (ku). Es war schon das Duell des Tabellenletzten gegen den Tabellenvorletzten.Über weite Strecken hatte das Match nicht unbedingt das allerhöchste Niveau, am Ende konnten sich die Bückeburger Jungs aber hoch verdient und überglücklich in den Armen liegen. Sie hatten der bislang besten Abwehr der Niedersachsenliga gleich zwei Bälle zwischen die Pfosten gelegt, das Spielam Ende aufgrund der hervorragenden kämpferischen Einstellung und der sichtbar besseren Kondition verdient mit 2:1 für sich entschieden.

veröffentlicht am 21.04.2008 um 00:00 Uhr

Dabei war die erste Halbzeit zunächst etwas schleppend. Beide Kontrahenten wollten sich nicht entblößen, es gab viele Duelle im Mittelfeld, etliche Fehlpässe, selten offene Aktionen über die Flügel. Torszenen blieben dabei zunächst Mangelware. In der 26. Minute ein erster, zaghafter Bückeburger Versuch durch Kastriot Hasani, zwei Minuten später zwang Niklas Fritsche den Hildesheimer Keeper Nils Gross mit einem Kopfballheber zu einer ersten Flugstunde. Torben Deppe blieb blass, hatte lediglich in der 39. Minute eine bemerkenswerte Szene. Er drang in den Strafraum ein, fiel, ein Pfiff blieb aber aus. Und mit dem Pausenpfiff eine bittere Pille. Aus dem Hinterhalt, praktisch aus dem Stand und geschickt verdeckt zog Sven Pohl ab und brachte Kugel mit einem tollen Schuss zum Hildesheimer 1:0 über die Linie. Bückeburg konnte die Pause offensichtlich hervorragend nutzen, sich noch einmal zu motivieren. Die Mannschaft trat sofort energisch auf, setzte sich immer wieder in der Hildesheimer Hälfte fest. Schon in der 67. Minute eine Kopie des ersten Tores. Diesmal zeichnete Alexander Bremer verantwortlich.Er setzte den Ball aus der Drehung knochentrocken in den Knick, ein "Bubi" Bremer wie in alten Glanzzeiten. Nun nur noch der VfL. Werner scheiterte, Fritsche vergab, auf der Gegenseite allerdings ein Lattenkracher von Anton Radovic. In der 79. Minute war der Dreier dann im Sack. Niklas Fritsche verlud seine Gegenspieler, trickste Torwart Gross aus und brachte seinem Team den unter dem Strich verdienten Siegtreffer. VfL: Engler, Könemann, Werner, Prange, Thom, Bremer, Fritsche, Deppe (45. Berkut), Tarak, Steininger Hasani.



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