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"Mystische Nacht": Pferde- und Fantasy-Spektakel der Hofreitschule ist jetzt schon zum dritten Mal ausverkauft

Kampf zwischen Gut und Böse geht in die nächste Runde

Bückeburg. Aller guten Dinge sind nicht drei, sondern vier. So jedenfalls bei der Fürstlichen Hofreitschule: Derart überwältigend war der Erfolg ihrer bislang drei Mal aufgeführten "Mystischen Nacht", dass das große Pferde- und Fantasy-Spektakel über den Kampf zwischen Gut und Böse und das verlorene Paradies, in dem Einhörner die Erde bevölkerten und Menschen und Tiere noch miteinander sprachen, im November eine Zugabe erhält.

veröffentlicht am 23.10.2007 um 00:00 Uhr

Andrew Scordilis (l.) vom Stelzentheater Feuervogel schwingt sic

Autor:

Johannes Pietsch

Auch bei der dritten Inszenierung der "Mystischen Nacht" am vergangenen Wochenende waren die begehrten Tickets restlos vergriffen, mussten in der Reithalle am Schloss sogar wieder Zusatzstühle aufgestellt werden. Weit über 200 begeisterte Gäste erlebten das von zahlreichen Reitern, Künstlern, Musikgruppen und Artisten inszenierte Spectaculum über den atavistischen Kampf guter und böser Geister um die "Feder des Weltenadlers". Im Mittelpunkt dabei natürlich wieder die Reitmeister, Bereiter und Gastreiter der Hofreitschule, die mit ihren prächtigen Hengsten und in phantasievollsten Kostümen den Urkampf zwischen den Mächten des Lichts und der Finsternis in malerische Szene setzten. Für den gefiederten Darsteller des Weltenadlers zeichnete wieder das Team des Falkenhofs im Wisentgehege Springe verantwortlich. Lautenspieler und Trommler Davoud, bekannt vom Mittelalterlich Spectaculum als Mitglied der Ensembles Sedamogh und Tolstafanz, war ebenso an der musikalischen Front der Inszenierung wiederzufinden wie der Bückeburger Kammerchor Cantemus. Exotische Klangkulissen lieferten außerdem Hosoo mit seinem Ensemble Transmongolia sowie Kerstin Blodig und ihr Quartett Talking Water, welches sich der keltisch-skandinavischen Weltmusik verschrieben hat und bereits mit so namhaften Größen wie Clannad, Sally Oldfield und Deep-Purple-Keyboarder Jon Lord gemeinsam musizierte. Auch Donau, der 16 Jahre alte Percheron-Wallach von Dr. Hans Wilhelm Meier aus Linsburg, hatte wieder seinen Auftritt. Den spektakulären Hingucker auch der dritten mystischen Nacht bildete aber ohne Zweifel erneut Andrew Scordilis vom Stelzentheater Feuervogel, der sich als finsterer Geist der Feder des Weltenadlers bemächtigte, um die Einhörner zu vertreiben und die Welt ins Verderben zu stürzen. Und es bedurfte wieder eines Ritters in schimmernder Rüstung, dargestellt von Hofreitmeister Wolfgang Krischke, um dem Bösen in einem flammenden Showdown die Stirn zu bieten. Termin/Vorverkauf: Auf Grund der riesigen Nachfrage wird es am Sonnabend, 17. November, eine vierte Aufführung der Mystischen Nacht bei der Fürstlichen Hofreitschule geben. Beginn ist ebenfalls um 19.30 Uhr. Es empfiehlt sich von selbst, sich rechtzeitig Karten unter der Tickethotline (0 57 22) 89 83 50 oder in der Marstall-Boutique zu sichern.

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