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Kamine: "Ofen ohne" bleibt die Regel

Landkreis (gus). Die Neufassung der Bundesimmissionsschutzverordnung (BImSchV) hat nach Darstellung des Geschäftsführers des Kamin- und Kachelofenbauers AKM, Holger Masche, eine regelrechte Panik ausgelöst. Täglich rufen Kunden bei dem Meerbecker Betrieb an, um eine geplante Anschaffung in Frage zu stellen. Zu Unrecht, wie der Experte erklärt.

veröffentlicht am 29.11.2007 um 00:00 Uhr

Nach Masches Worten erfüllt jeder beim Fachmann angebotene Kamin oder Kachelofen die nötige Norm, um auch nach Inkrafttreten der BImSchV-Neufassung (voraussichtlich April 2008) ohne zusätzlichen Filter auszukommen. Die festgeschriebenen Grenzwerte für Staub- und Kohlenmonoxidentwicklung würden von modernen Öfen mitentsprechender Verbrennungstechnik eingehalten. Mit der neuen BImSchV habe sich also fast nichts geändert. Die mediale Darstellung hätte Masche zufolge besser gefiltert werden müssen. Die ersten Öfen, die wahrscheinlich bis 2014 mit einemFilter nachgerüstet werden müssen, sind solche, die vor 1975 gebaut worden sind. Selbst Kaminöfen, die zwischen 1995 und 2007 angeschafft worden sind, haben bis 2025 Bestandsschutz. In den meisten Fällen erfüllten aber auch diese Feuerstellen die künftige BImSchV-Norm und würden auch nach 2025 ohne Filter auskommen. Masche, der Mitglied in der Innung der Kachelöfen- und Luftheizungsbauhandwerks ist, sieht in dem Gabriel-Vorstoß sogar Gutes. Billigöfen, die nicht vom Fachhändler angeboten werden, würden strenger beäugt. Das sei aus der Sicht des Fachmanns und der Umwelt nur zu begrüßen. Außerdem nutze das dem Verbraucher. Schließlich sei es Sinnder BImSchV, die Immissionen zu senken. Grundsätzlich bleibt für die Kunden der Schaumburger Kamin- und Kachelofenbauer alles wie gehabt: Der "Ofen ohne" bleibt die Regel.



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