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Strahlender Sonnenschein zum Saisonstart / "Heimat"-Damen backen / Brottrommel fürs Dorfmuseum

Kaiserwetter lockt an die Wassermühle

Kleinenbremen (jp). Bessere Wetterverhältnisse hätte sich der Heimatvereinen Kleinenbremen für den diesjährigen Start in die Saison an der Hartingschen Wassermühle gar nicht aussuchen können. Bei strahlendem Sonnenschein besuchten zahlreiche Ausflügler das Mühlengebäude am Rehm und ließen sich im malerisch gelegenen Gartengelände vor der Mühle den selbst gebackenen Kuchen schmecken. Den hatten die fleißigen Damen des Heimatvereins Kleinenbremen diesmal daheim gebacken und mitgebracht, da das Backhaus der Hartingschen Wassermühle noch nicht zeitgleich in die Saison gestartet ist.

veröffentlicht am 17.04.2007 um 00:00 Uhr

Spielen auf: Jennifer und Stephanie Tosch aus Rehren.

Unter den Besuchern konnte der Heimatvereins-Vorsitzende Walter Caselitz auch Landrat Wilhelm Krömer, die beiden Vorstandsmitglieder des Mühlenvereins Minden-Lübbecke Rainer Traue und Paul Demel, das Portaner Ratsmitglied Margret Meier und das Bezirksausschuss-Mitglied Rainer Besser begrüßen. Für Landrat Wilhelm Krömer war die Saisoneröffnung einer seiner letzten offiziellen politischen Auftritte: Am 13. Mai wählt der Landkreis Minden-Lübbecke den Nachfolger. In seiner Begrüßung warf Wilhelm Krömer einen Rückblick auf die Kleinenbremer Mühlengeschichte, die sich bis ins Jahr 1260 zurückverfolgen lässt. Die Hartingsche Mühle wurde 1809 gegründet, das heutige Mühlengebäude entstand um das Jahr 1900. 1966 wurde der Betrieb der Mühle eingestellt, in den 90er Jahren erfolgte die aufwendige Restaurierung durch die Mitglieder des Heimatvereins, überwiegend in Eigenleistung. "Das war wirklich Schwerstarbeit", merkte Krömer an, "aber die Kleinenbremer sind da ja nicht zu stoppen." Heute sei die Hartingsche Wassermühle eine echte Attraktion und mit ihrer direkten Anbindung an das Besucherbergwerk Kleinenbremen und die Mindener Museumseisenbahn einmalig im Mühlenkreis Minden-Lübbecke. Der Landrat verwies außerdem auf das große Engagement des Heimatvereins bei der Restaurierung der Mönkhoffschen Mühle, der zweiten Wassermühle in Kleinenbremen. Als Anerkennung für die vielfältigen Arbeiten und Aktivitäten überreichte Wilhelm Krömer einen Präsentkorb mit Sektflaschen an den Heimatvereinsvorsitzenden Walter Caselitz. Ein weiteres wertvolles Geschenk erhielt Walter Caselitz von Familie Kallmeyer aus Minden: Sieüberreichten dem Heimatvereins-Chef eine rund 80 Jahre alte Brottrommel mit ebenso alten Backutensilien für das in der Mühle befindliche Dorfmuseum. Auch dieses Museum konnte während der Saisoneröffnung ausgiebig besichtigt werden. Blickfang der Ausstellung war wie immer die im Jahr 1932 erbaute Eiersortiermaschine, die vom Heimatvereinsmitglied Jürgen Rattemeyer mehrmals "in Aktion" gezeigt wurde. Für musikalische Umrahmung der Saisoneröffnung sorgte das Geschwisterpaar Jennifer und Stephanie Tosch aus Rehren am Akkordeon.

Abkühlung: Heimatvereinsmitglied Arno Krink am Mühlenrad der Har
  • Abkühlung: Heimatvereinsmitglied Arno Krink am Mühlenrad der Hartingschen Wassermühle. Fotos: jp


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