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K S erhält neue Erlaubnis für Salzentsorgung in Werra und Weser

Der Kali-Konzern K S darf auch im kommenden Jahr Salzabwasser in Werra und Weser entsorgen. Das Regierungspräsidium Kassel erteilte dem Unternehmen eine entsprechende Einleiterlaubnis für das kommende Jahr. Allerdings gelten verschärfte Grenzwert für Chlorid. Die Produktion im Kalirevier hängt an der Entsorgung von Abwasser. Dabei ist die Werra, die in die Weser mündet, ein wichtiger Weg. Die Einleitung wird von Umweltschützern allerdings wegen gravierender Folgen für Ökosysteme und Trinkwasser kritisiert. Strittig sind zwischen dem Unternehmen und den Anrainer-Ländern an Werra und Weser die Einleitgrenzwerte. K S hatte angekündigt, die mit der Politik vereinbarten niedrigeren Werte nicht einhalten zu können und darauf verwiesen, dass 5300 Arbeitsplätze direkt an der Produktion im Werra-Gebiet hingen.

veröffentlicht am 23.12.2020 um 14:11 Uhr



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