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Gelder für Verkehrsberuhigung in Bergdorf stehen bereit / Arbeitsgruppe tagt erstmals im Frühjahr

"K 10": Nach 15 Jahren soll's jetzt losgehen

Bergdorf (mig). Was lange währt...: "Seit 10 bis 15 Jahren beschäftigen wir uns inzwischen mit der K 10, jetzt endlich kommt Bewegung in die Sache", freute sich der Vorsitzende des Bergdorfer SPD-Ortsvereins, Gerd Vogel, anlässlich einer Parteiversammlung im Feuerwehrhaus. Im Haushaltsvoranschlag des Bau- und Umweltausschusses sind 50 000 Euro für die Entschärfung der Verkehrssituation vorgesehen.

veröffentlicht am 07.11.2008 um 00:00 Uhr

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"Die Gelder stehen bereit, wir stehen an erster Stelle der Prioritätenliste", informierte Vogel die Mitglieder. Im Frühjahr 2009 werde eine Arbeitsgemeinschaft gebildet, die ausloten solle, auf welche Weise die Kreisstraße verkehrsberuhigt werden könne. "Schön, dass wir das noch erleben. Hoffentlich wird es jetzt zu einem positiven Ende gebracht", sagte der Ortsvorsteher und erinnerte an eine Geschwindigkeits-Messung vor zwei Jahren. "Bis zu 20 Prozent der Autofahrer passierten die Ortschaft mit mehr als 70 km/h." Anschließend ließ dann Rosemarie Steinert den langen Kampf um die K 10 noch einmal Revue passieren. "Wir sind lange immer nur vertröstet worden, jetzt werden Gerd und ich dafür sorgen, dass die Verkehrsberuhigung vorangetrieben wird", so Steinert. Die K 10 sei die meistbefahrene Straße Bückeburgs "und der Verkehr nimmt immer noch zu." Noch sorgt sich die Ratsfrau allerdings, ob die zugesagte Finanzierung durch die Finanzkrise wirklich sicher ist. Der Kreiselneubau an der Kreuzbreite werde die Verkehrssituation in Bergdorf jedenfalls allein nicht verbessern. Steinert: "Nur weil dort ein Kreisel entsteht, wird hier der Verkehr nicht entzerrt." Positiv sei aber, dass auch die Politiker der Ortsteile den dringenden Bergdorfer Wunsch nach Verkehrsberuhigung akzeptierten. Auch das zweite wichtige Thema der Versammlung war ein Verkehrspolitisches: die Beschilderung der Straße Harrl. Dort waren "Durchfahrt verboten - Straßenschäden 10 km"-Schilder aufgestellt worden, ohne dass der Ortsvorsteher informiert worden war. Vogel: "Der Grund für die Maßnahme waren wohl die tiefen Schlaglöcher." Inzwischen wurden die Schilder wieder abmontiert, laut Informationen des Ortsvorstehers sollen die Löcher verfüllt werden. "Das ist ein Schildbürgerstreich. Was das wieder gekostet hat", ärgerte sich ein Mitglied. Auch wenn mit der "K 10" ein Dauerbrenner auf der Tagesordnung stand, sorgte die schwierige Situation in Hessen ebenfalls für viel Gesprächsbedarf. "Die Leute, die Frau Ypsilanti nicht gewählt haben, hätten früher aus der Deckung kommen müssen", war die vorherrschende Meinung im Saal. Die nächsten Termine zum Vormerken: 21. Januar Jahresversammlung, 14. Februar Schnatgang.



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