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Standort Bückeburg ist jetzt sicher / Umsetzung bis 2012

JVA wird zur Jugendarrestanstalt

Bückeburg (rc). Die Justizvollzugsanstalt an der Ahnser Straße wird in eine Jugendarrestanstalt umgewandelt. Spätestens ab 2012 sollen dort nach einigen Umbau- und Sanierungsmaßnahmen jugendliche Straftäter ihren Kurz- und Freizeitarrest absitzen. Das bestätigte das Niedersächsische Just izministerium, nachdem Justizminister Bernd Busemann Anfang der Woche sein Konzept zur Neuorganisation des Justizvollzugs in Niedersachsen vorgestellt hat. Seine Vorgängerin Elisabeth Heister-Neumann hatte die Schließung der JVA nicht ausgeschlossen, da erhebliche Investitionen in Sicherheit und Standards notwendig gewesen wären, um dort weiterhin Straftäter verwahren zu können. Derzeit ist die JVA eine Außenstelle der Jugendstrafanstalt Hameln, in Bückeburg sitzen aber erwachsene Straftäter ein.

veröffentlicht am 15.11.2008 um 00:00 Uhr

Die JVA an der Ahnser Straße wird bis spätestens 2012 in eine Ju

Wie ein Ministeriumssprecher sagte, ist derzeit noch nicht absehbar, wann die Umwandlung erfolgt. Zunächst müssten genügend Haftplätze für Erwachsene geschaffen werden, etwa durch den Neubau einer JVA in Bremervörde mit 300 Haftplätzen. Da an die Verwahrung Jugendlicher nicht so hohe Sicherheitsanforderungen gestellt werden, sei die Sanierung der JVA Bückeburg deutlich günstiger als ermittelt und rechne sich: "Die Entscheidung ist eine standorterhaltende Maßnahme." Insgesamt erhöht Niedersachsen die Zahl der Arrestplätze für den Kurz- und Freizeitarrest von Jugendlichen von 100 auf 165 Plätze. Der Minister: "Ich will eine flexiblere, schnellere und nachhaltigere Vollstreckung des Jugendarrests sicherstellen. Insbesondere soll Vorsorge getroffen werden, um auch auf einen höheren Bedarf an Arrestplätzen, zum Beispiel durch die Einführung des sogenannten Warnschussarrests, reagieren zu können."



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