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Stardirigent kommt mit der Philharmonie der Nationen am 31. Juli nach Bad Nenndorf

Justus Frantz beim Sommer-Openair im Kurpark

Bad Nenndorf. Die Stadt Bad Nenndorf bekommt hohen Besuch aus der Klassik-Szene. Justus Frantz kommt am Dienstag, 31. Juli, zum "Klassik Openair" im Kurpark. Er wird dort die Philharmonie der Nationen dirigieren.

veröffentlicht am 13.02.2007 um 00:00 Uhr

Dirigiert am 31. Juli im Kurpark: Justus Frantz. Foto: pr.

Veranstalter ist die Agentur Paulis aus Braunschweig, die nach eigenen Worten vergangenes Jahr mit der Verdi-Oper "Nabucco" gute Erfahrungen mit Bad Nenndorf machte. Karten für das Konzert gibt es ab sofort in der Wandelhalle und in der Geschäftsstelle der "Schaumburger Nachrichten" am Markt in Stadthagen. Justus Frantz, sein Name steht für großartige Orchester und absolute Hingabe zur Musik. Seit dreißig Jahren ist er ein international erfolgreicher Pianist und Dirigent. Um die klassische Musik hat er sich zigfach verdient gemacht: Immer wieder entdeckt und fördert er junge Talente. Daher nehmen auf den Gastspielreisen der Philharmonie der Nationen Auditions (Vorspiele) in zahlreichen Ländern einen festen Platz in seinem Terminkalender ein - für junge Musiker weltweit eine Chance auf eine musikalische Karriere. Zu seinen Entdeckungen zählen die Geiger Midori und Maxim Vengerov und der Pianist Evgeny Kissin. Die eigeneKarriere begann für Frantz 1967 mit dem Gewinn des internationalen Musikwettbewerbs der ARD. Bereits mit vier Jahren hatte er am Klavier gesessen, und schon früh erkannte Professorin Eliza Hansen seine große Begabung und förderte sie. Als 23jähriger wurdeer als einer der jüngsten Stipendiatenüberhaupt in die Studienstiftung des Deutschen Volkes aufgenommen. Der Schritt in die internationale Spitzenklasse der Pianisten gelang 1970 mit den Berliner Philharmonikern unter der Leitung Herbert von Karajans. Fünf Jahre später feierte er sein USA-Debüt mit den New Yorker Philharmonikern unter Leonard Bernstein, mit dessen musikalischen Idealen er sich bis heute verbunden fühlt. Frantz gelingt es, auf unkonventionelle Weise einem breiten Publikum den Zugang zu seiner Musik zu verschaffen. 1986 initiierte er das Schleswig-Holstein Musik Festival, dessen Intendant er neun Jahre lang war und das er zu einem der größten Musikfestivals gemacht hat. Seit 1989 ist er Sonderbotschafter des Hohen Flüchtlingskommissars der Vereinten Nationen und wurde im gleichen Jahr mit dem Großen Bundesverdienstkreuz geehrt.

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