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Weshalb man auf Nachmittagsbetreuung eher verzichten kann

Jusos wollen Hausaufgabenhilfe

Hameln (kv). Ingo Reddeck von den Jusos in Hameln schreibt bei Wesio: „Wir leben ja nicht in einer Scheinrealität und wissen, dass die Stadt Hameln aufgrund ihres Haushaltes zu Sparmaßnahmen gezwungen ist. Allerdings ist die Streichung der Hausaufgabenhilfe der falsche Weg. Natürlich sind wir als Jusos froh, wenn in die Nachmittagsbetreuung und damit in Bildung investiert wird.

veröffentlicht am 26.05.2010 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 02.11.2016 um 18:41 Uhr

Hameln (kv). Ingo Reddeck von den Jusos in Hameln schreibt bei Wesio: „Wir leben ja nicht in einer Scheinrealität und wissen, dass die Stadt Hameln aufgrund ihres Haushaltes zu Sparmaßnahmen gezwungen ist. Allerdings ist die Streichung der Hausaufgabenhilfe der falsche Weg. Natürlich sind wir als Jusos froh, wenn in die Nachmittagsbetreuung und damit in Bildung investiert wird. Wenn man hier aber Hausaufgabenhilfe und Nachmittagsbetreuung miteinander vergleicht, ist das wie ein Vergleich von Äpfeln mit Birnen – sie sehen ähnlich aus, der Inhalt ist aber unterschiedlich. Die Nachmittagsbetreuung richtet sich an alle Schüler, die Hausaufgabenhilfe unterstützt punktuell die leistungsschwachen Schüler, die zudem noch überwiegend aus einkommensschwachen Haushalten stammen. Deren Eltern können sich einfach keine private Nachhilfe leisten.

Wir hätten es lieber gesehen, wenn anstatt über die Streichung der Hausaufgabenhilfe noch einmal über die Höhe des Zuschusses für das Hamelner Theater nachgedacht worden wäre. Die etwa 5 000 Euro einzusparen, damit die Unterstützung in Afferde und im Hohen Feld weiterlaufen kann, tun dort niemand weh. In anderen Ortsteilen wird die Nachhilfe von Eltern ehrenamtlich durchgeführt oder privat finanziert. Aufgrund der besonderen Situation in Afferde und im Hohen Feld ist die Unterstützung durch die Stadt Hameln unverzichtbar.“ Wenn Sie Ihre Meinung veröffentlichen oder mit den Jusos diskutieren wollen, kommen Sie zu Wesio.



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