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"Land der Dinosaurier": Ausstellung im Museum Eulenburg wird Freitag eröffnet

Jurassic Park in Rinteln: Gestern sind die Dinos durch die Stadt gerollt

Rinteln (ur). Erst waren da nur die spektakulären Trittspuren der Raptoren im Sandsteinbruch von Obernkirchen, jetzt aber stoßen die Dinosaurier selbst bis Rinteln vor! Vor der Freitreppe des Museums Eulenburg hat sich seit gestern Nachmittag ein neun Meter langer Iguanodon gelagert und im Museum selbst stolpert man demnächst auf allen Ebenen über Dinos aller möglichen Arten, über Riesenschildkröten und sogar ein mächtiges Krokodil, wie sie dereinst einzeln oder in Herden durch die Wälder, Sümpfe und Flussauen rund um Rinteln gezogen sind.

veröffentlicht am 19.11.2008 um 00:00 Uhr

Auf Anhängern wurden beide Dinos - hier der Iguanodon - aus dem

Als gestern Mittag so ein urzeitliches Ungetüm auf einem Anhänger über die Weserbrücke rollte, warf das sicher bei vielen Passanten mehr Fragen auf, als kurzerhand zu beantworten waren. Nun denn: Im Museum Eulenburg wird am Freitag eine Ausstellung unter dem Titel "Niedersachsen - Land der Dinosaurier" eröffnet, mit der Museumsleiter Dr. Stefan Meyer dem regen Interesse an diesen urzeitlichen Bewohnern unserer Heimat entgegenkommt, um in der Vorweihnachtszeit und bis in das Frühjahr 2009 hinein den Museumsbesuch zur Pflichtveranstaltung für Besucher aus der näheren und weiteren Umgebung werden zu lassen. Die gestern durch die Stadt rollenden Exemplare waren die ersten Vorboten dieser Schau, dieübrigens schon vor Bekanntwerden der Obernkirchener Dino-Spuren geplant war. Unterstützung fand das Museum für dieses Projekt auch beim Dinosaurier-Freilichtmuseum Münchehagen, das mehrere lebensgroße Rekonstruktionen zur Verfügung stellte. Darüber hinaus werden auch originale Exponate zu sehen sein, darunter der einzigartige Skelettfund des "Obernkirchener Stenopolix", das einzige nahezu vollständige Exemplar in ganz Norddeutschland. Einzigartig auch der Originalschädel eines Europasaurus, der im Harz bei Oker gefunden und seitdem weltweit erst einmal öffentlich gezeigt wurde. Ergänzt werden diese Schaustücke durch echte und sorgfältig präparierte Sauriereier, Knochen und Krallen. Im Obergeschoss schwebt gar ein zähnefletschendes Flugsaurier-Skelett über den Besuchern. Diese Exponate stammen überwiegend aus der Sammlung des Bückeburger Gymnasiallehrers Max Ballerstedt, der fast sein ganzes Leben (1857-1945) der Forschung auf diesem Gebiet gewidmet hat.



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