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Vorschlag: Bildhauer soll Skulptur schaffen, die an den Künstler erinnert

Jupp-Franke-Platz: Sternwege und ein Kanalanschluss

Obernkirchen (sig). Einen allgemein akzeptierten Namen besitzt das Gelände hinter der Roten Schule schon, aber hier gibt es noch einiges zu tun. Der Ausschuss für Stadtentwicklung und Umwelt (ASU) möchte den Zugang zum neuen Jupp-Franke-Platz durch sternförmig angelegte Wege sichern und außerdem verhindern, dass die Spaziergänger in diesem Bereich nasse weiterhin Füße bekommen.

veröffentlicht am 17.01.2007 um 00:00 Uhr

So würden die sternförmig angelegten Wege auf dem Jupp-Franke-Pl

Der Zugang zum Rondell soll durch mit Sandstein ausgelegte Wege erfolgen. Für den Verlauf gab es drei Varianten. Der Ausschuss hat sich schnell und einmütig für eine sternförmige Bauweise ausgesprochen. Ein Ringweg oder eine dem "V" nachempfundene Anlage fanden keine Befürworter. Die Breite der drei Zugänge zum Rondell wird bei 2,50 Meter liegen. Weil die Bodenqualität in diesem Bereich nicht besonders gut ist und sich bei stärkerem Regen schnell Pfützen ausdehnen, soll in der Mitte der Anlage ein Abfluss zum Oberflächenwasserkanal ermöglicht werden. Beide Maßnahmen zusammen möchte man mit 11 000 bis 12 000 Euro bewerkstelligen. Das wäre zugleich die preiswerteste der drei vorgeschlagenen Lösungen. Weil es keine weiteren Exponate von dem im Vorjahr verstorbenen Bildhauer Jupp Franke mehr gibt, wie seine Witwe mitteilte, machte das Ausschussmitglied Thomas Stübke (Grüne) einen positiv aufgenommenen Vorschlag. Beim nächsten Internationalen Symposion in der Bergstadt soll ein Bildhauer den Auftrag erhalten, eine Skulptur zu gestalten, die an Jupp Franke erinnert. Allerdings müsste der Vorschlag mit dem "Internationalen Bildhauersymposium" als Veranstalter abgesprochen werden. Das nächste Symposium wird 2009 auf dem Kirchplatz stattfinden. Bis dahin könnte dort schon einmal eines seiner beliebten steinernen Schafe aufgestellt werden.



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