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Handbemalte Königsscheiben für die Majestäten / Karsten Gödecke als Volkskönig ernannt

Junges Königshaus

OTTENSTEIN. „Um unser junges Königshaus wird uns sicherlich manch‘ anderer Schützenverein ein bisschen beneiden“, kommentierte Ottensteins Schützenchef Walter Maue zum Abschluss der Proklamation zufrieden.

veröffentlicht am 20.05.2019 um 15:46 Uhr

Sabine Weiße (saw)

Autor

Reporterin

Den Titel des Schützenkönigs hatte Hendrik Strohmeyer (Teiler 769) errungen, dessen Name üblicherweise in Zusammenhang mit den Brandschützern und der Jugendwehr fällt. Ihm zur Seite steht als Schützenkönigin Christine Brandt (Teiler 318), die mit 28 Ring auch Ringkönigin wurde. Sie hat von der bundesweit beachteten „Baugrundstück-Verschenkaktion“ der Gemeinde Ottenstein profitiert und baut mit ihrem zukünftigen Mann Andreas Waltemate auf der Hochebene ein Eigenheim. Auch im Königshaus des Schützenvereins Ottenstein hat ihr Zukünftiger auf Anhieb einen Platz „erobert“, nämlich den des Ringkönigs (26 Ring). So können die Neubürger ihr neues Haus gleich mit zwei – in Ottenstein noch immer handbemalten – Königsscheiben schmücken. Im Lager der Junioren bewies Oliver Kurz Konzentration und ein gutes Auge: Mit Teiler wurde er Juniorenkönig, mit 26 Ring zudem Juniorenringkönig. Viel Applaus gab es für Karsten Gödecke, der mit Teiler 280 zum Volkskönig ausgerufen wurde – bereits zum dritten Mal übrigens.

Während des zweitägigen Wettbewerbs um Königs- und Volkskönigswürden waren 46 Starts gezählt worden, das sind 15 mehr als im Vorjahr. „Ein wirklich tolles Ergebnis“, wie Tobias-Kai Schäfer als 2. Vorsitzender bemerkte. Wie es Tradition auf der Hochebene ist, werden die Scheiben im Rahmen des Zeltfestes an den Häusern der Majestäten angebracht. Der Umzug fand am Samstag statt und startete am Festplatz.



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