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Spielmannszug Rischenau hat Motivationsprobleme bei Auswärtsauftritten

Junger Vorstand will mehr Beteiligung

RISCHENAU. Der jüngste Vereinsvorstand in der Lügder Vereinswelt darf weitere zwei Jahre die Geschicke des auf 104 Mitglieder angewachsenen Spielmannszuges Rischenau leiten.

veröffentlicht am 15.02.2018 um 00:00 Uhr

Der fast komplett wiedergewählte Vorstand des Spielmannszuges Rischenau, v. li.: Jannik Müller (2. Geschäftsführer), Mario Brenker (Vorsitzender), Jantina Müller (Stellvertreterin), Matthias Meier (Geschäftführer), Niklas Trompeter (Beisitzer) und Ch

Die Jahreshauptversammlung wählte Mario Brenker als Vorsitzenden, Jantina Müller als seine Stellvertreterin und Matthias Meier als Geschäftsführer einstimmig wieder. Einen Wechsel gab es bei der Schriftführer-Funktion: Meike Dobrott übergab ihr Amt an Christian Burre, der zusätzlich noch als Notenwart agiert. Neu in den Vorstand aufgenommen wurde Ricarda Rädeker als Jugendbeauftragte.

Von einem „tollen Jahr“ sprach Mario Brenker in seinem Rückblick auf 2017. Auch nach vier Jahren im Amt mit seinem jungen Team mache es ihm viel Spaß, gestand er und lobte, wie auch der Ehrenvorsitzende und Brenker-Vorgänger Hermann Trompeter, vor allem die Kameradschaft und die gute Beteiligung an den von Maren Becker mit viel Engagement und Humor geleiteten Übungsabenden. Als Spielmannszug sei man durchaus bei den Festen im Dorf, aber auch im Umkreis gefragt. 19-mal waren die Spielleute aus dem Lügder Südstadt-Ortsteil im Einsatz. Martin Fricke war bei jedem, Christian Burre und Matthias Meier bei 17 Auftritten dabei Sie erhielten ebenso ein Präsent wie auch die beiden Nachwuchsmusiker Ole Schildmann und Floris Frede, die elf- bzw. zehnmal mitmusizierten.

Während die Beteiligung der registrierten 59 aktiven Spielleute an den Übungsabenden mit Maren Becker (Gesamtleitung), Julia
Kaminski (Flöte), Leon Schlepper (Flöte), Martin Fricke (Trommel) und Marcel Quest (Trommel) durchaus zufriedenstellend war, übte Mario Brenker aber Kritik an der Bereitschaft der Musikerinnen und Musiker, bei den auswärtigen Auftritten mitzuwirken. „Wir mussten manchmal drum kämpfen, überhaupt spielfähig zu sein. Das beunruhigt uns“, stellte er unumwunden fest, um zugleich zu konstatieren: „Nur bei unserem Schützenfest sind immer alle da.“

Auf der Suche nach den Ursachen und wie diese abgestellt werden könnten, kam man jedoch an diesem Abend noch nicht entscheidend weiter. Vor Saisonbeginn im März und April werden wieder zur Vorbereitung zwei Intensiv-Übungstage angeboten, um das Repertoire für die Auftritte in diesem Jahr bei Schützenfesten etc. zu vertiefen. 2019 wird sich der Spielmannszug beim Dorfjubiläum in Rischenau aktiv beteiligen, und man plant auch bereits für 2020, wenn der Verein 70 Jahre alt wird.AFK

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