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Wüstefeld neuer Vorsitzender / An Unterschriftenaktion gedacht

Junge Union: Festhalle erhalten

Stadthagen (han). Die Junge Union Stadthagen (JU) hat ihren Vorstand neu gewählt. Marius Wüstefeld, der bisher nur den kommissarischen Vorsitz innehatte, wurde mit elf Ja-Stimmen bei zwei Enthaltungen zum Vorsitzenden gewählt. Vehement sprach sich die JU für den Erhalt der Festhalle aus.

veröffentlicht am 11.02.2008 um 00:00 Uhr

Heiko Tadge (v.l.) gratuliert dem Vorstand der Stadthäger Jungen

Stellvertretende Vorsitzende bleiben Sven-Olav Benkhardt sowie der in Abwesenheit gewählte Lukas Nott. Für die Pressearbeit ist das neu gewählte Vorstandsmitglied Markus Panzer zuständig. Zum Geschäftsführer wiedergewählt wurde René Schulz, und als Beisitzer fungieren Saskia Barth, Katharina Thies und Timo Büsking. Wüstefeld (17) stellte während der Jahresversammlung Themen vor, mit denen sich die JU im Frühjahr verstärkt beschäftigen will. Mit Ablehnung reagierte der Vorsitzende auf die Absicht von Bürgermeister Bernd Hellmann (SPD), nach der die "Zehntscheune" die Festhalle ersetzen soll. "Das Thema Festhalle ist wie für uns geschaffen", meinte Wüstefeld im Hinblick auf die Abifeten, die mehrmals im Jahr in der Festhalle ausgerichtet werden. "Hellmann verliert die Jugend aus dem Blick", lautete das Resümee des JU-Chefs. In den kommenden Monaten wolle die Stadthäger JU die Jugend mit Plakaten und Postkarten für das Thema mobilisieren. Auch eine Unterschriftenaktion ist angedacht. Wüstefeld unterstellte Hellmann ein weiteres Versäumnis. So habe dieser die im Kommunalwahlkampf versprochene Sanierung des Radweges Enzen-Stadthagen noch immer nicht in Angriff genommen. Ein weiteres wichtiges Thema sei die Gewalt im öffentlichen Raum. Wüstefeld sprach sich für eine verstärkte Polizeipräsenz sowie für den Einsatz einer Bürgerstreife, vor allem im Innenstadtbereich, aus. "Ein ebenso lästiges Thema ist die Parkplatzsituation in der Innenstadt", fuhr der wiedergewählte Vorsitzende fort. Vor dem Hintergrund einer "ausblutenden Innenstadt" müssen die Parkgebühren gesenkt und die Gebühren für Kurzparker abgeschafft werden. Zudem müsse über die Schaffung neuer innerstädtischer Parkplätze nachgedacht werden. Der Stadthäger CDU-Stadtverbandschef Heiko Tadge warnte in seinem Grußwort vor der Linkspartei, die auf Bundesebene zu 80 Prozent aus ehemaligen SED-Kadern bestehe. Tadge rief die JU-Mitglieder dazu auf, sich am Meinungsbildungsprozess zu beteiligen und im Freundeskreis Aufklärungsarbeit zu leisten. "Sowohl die links- als auch die rechtsextremen Parteien stehen nicht mit den Füßen auf dem Boden unserer Demokratie und müssen unter Umständen verboten werden."



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