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Young Voices and Gospel mit unterhaltsamem Gospel-Konzert in Weenzen

„Junge“ Stimmen in alter Kapelle

OSTERWALD/WEENZEN. Die Kapelle in Weenzen war voll, als es auf einmal stimmungsvoll wurde. Mit Kerzen ausgestattet, kamen die Gospelsänger der Young Voices and Gospel zu „In your name“ langsam in die Kirche geschritten und zogen die über 80 Besucher schnell in ihren Bann.

veröffentlicht am 18.11.2019 um 12:39 Uhr

Unter der Leitung von Erika Bornett und Viktoria Buck am Klavier stellten sich die rund 20 Sänger auf und nahmen nach der Begrüßung durch den Weenzer Kapellenvorstand schnell Fahrt auf. Die Moderation übernahm Ilona Resa gekonnt.

Im ersten Lied „Shine your light“ war das erste Solo Birgit Mühlenhoff vorbehalten, was aber nur der Auftakt für viele Soloparts war. Erika Bornett hatte die Stücke so zusammengestellt, dass jederzeit Abwechslung gegeben war und manche Stücke langsam begannen, dann aber immer flotter und stimmungsvoller wurden. Bei „This little light of mine“ etwa ging es zwar langsam los, es wurde dann aber auch mit dem Solo von Conny Kramer immer schneller. Neben anderen Gospelsongs wie etwa aus Spanien durften natürlich Klassiker wie „Hallelujah“ von Leonard Cohen nicht fehlen. Hier durfte Sarah Fischer einzeln vor den Besuchern singen und sich Applaus abholen. Dass Gospel nicht nur an Stimmen hängt, zeigte sich bei „Mighty wind“, wo die Sänger auch ihre Finger beim Schnippen für den Regen einsetzten. Vom stimmungsvollen Lied – passend zum Herbst – wandelte sich der Song hin zum fröhlichen Teil. Bornett hatte das Programm so abgestimmt, dass, passend zu 30 Jahre Wende in Deutschland, viele Lieder auch vom Frieden, wie etwa „Freedom over me“ mit Solo von Silke Schüttmann, handelten. Bei „Peace to the world“ durften auch die Zuhörer mit einstimmen.

In der Pause genossen die Besucher und Sänger die Leckereien, deren Erlös die Erhaltung der Kapelle mit sicherstellen soll. Den zweiten Teil ihres Herbstkonzertes starteten die Osterwalder Sänger mit einem kleinen Flashmob: Überall in der Kapelle hatten sich die Sänger verteilt und stimmten zu „Freedom is coming“ ein. Dabei klang der Bass etwa aus dem Altarraum oder der Alt von der Empore, sodass sich eine breite Klangvielfalt aufstellte. Bornett sorgte jetzt dafür, dass noch mehr Sänger, wie etwa Jan Lewandowski, zu ihren Soli kamen.

Nicht erst nach den Zugaben hatte der Chor die Zuhörer richtig mitgerissen, die auch nach dem letzten Song gar nicht aufhören wollten zu klatschen. Zu „Think of me, forget me not“ zog der Chor wieder aus der Kirche aus, wie es schon Tradition ist.

Nach dem Konzert in Weenzen wird sich der Chor jetzt wieder auf die Übungsabende konzentrieren. „Nächstes Jahr gehen wir dann aber wieder in die Vollen und werden auch konzertmäßig wieder etwas planen“, verspricht Bornett im Gespräch nach dem Konzert.

gök



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