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Stadtjugendring Hameln stellt sein Programm vor / Dank an Jana Bengston

„JuLeiCa“ steht im Mittelpunkt

HAMELN. Der Stadtjugendring (StJR) Hameln e. V. hat in der Sumpfblume seine Jahreshauptversammlung abgehalten.

veröffentlicht am 08.03.2018 um 00:00 Uhr

Neben Vertretern Hamelner Vereine, die der StJR als Hamelner Dachverband vertritt, folgten erstmalig auch gleich drei Vertreter der heimischen Parteien. Als Gastreferentin war Frau Schrader, von der Stadtverwaltung Hameln, eingeladen. Sie referierte über das Thema Ganztagsschule. Dabei warb sie dafür, dass sich noch mehr Hamelner Vereine in und bei diesem Projekt beteiligen mögen. Sicherlich sei es schwierig, Leiter in den frühen Nachmittagsstunden für Veranstaltungen zu finden, aber nicht unmöglich. Dies hätte für die beteiligten Vereine insofern eine Win-win Situation, weil sie damit in Einzelfällen Nachwuchs für ihre Einrichtung gewinnen könnten. Andererseits unterstützen sie die Heranwachsenden durch möglichst tolle Projekte und gegebenenfalls sportliche Aktivitäten. Bisher sind es die Pestalozzi- und Klütschule, im nächsten Schuljahr kommen die Papen- und Wilhelm-Raabe-Schule hinzu.

Des Weiteren waren einige Vorstandsposten gemäß Satzung neu zu besetzen. So wurde Silvia Büthe als neue zweite Vorsitzende, Sascha Schröder als Kassenführer, Thomas Haeckel als Schriftführer und Mottasem Billah Shachoud als Beisitzer gewählt. Zuvor wurde jedoch Jana Bengtson nach 12-jähriger Mitgliedschaft im Vorstand verabschiedet. Sie führte bis dahin die Kasse des gemeinnützigen Vereins, organisierte ehrenamtlich zahlreiche Projekte, darunter zahlreiche Fahrten in die Hamelner Partnerstadt Torbay. Diese bietet der Verein in Kooperation mit der Stadtverwaltung auch im März wieder an, dabei übernimmt Jana Bengtson wieder die Freizeitleitung.

Der Vorstand nutzte die Gelegenheit, seine Vorhaben für dieses Jahr 2018 vorzustellen. So steht weiter im Mittelpunkt das Projekt JuLeiCa, die Jugendgruppenleitercard für ehrenamtliche LeiterInnen. Hier wirbt der Verein für eine bessere Anerkennung der Arbeit der Betroffenen, sodass sie dafür als Wertschätzung Vergünstigungen im täglichen Leben erhalten. Dazu hatte der StJR bereits Gelegenheit, vor dem städtischen Ausschuss für Schulen, Kindertagesstätten, Schulen und Sport vorzutragen und dafür zu werben. Im Mai ebenfalls vor dem Jugendhilfeausschuss des Landkreises Hameln-Pyrmont.

Des Weiteren soll die Aktion „On the road“ fortgesetzt werden. Hierzu wird der Vorstand an Vereine und Clubs herantreten, um einen Besuchstermin im Rahmen der jeweiligen Trainings- oder Gruppenstunden abzusprechen. Hiervon verspricht sich der Vorstand, „Sorgen und Nöte zu erfahren“, aber auch genauso Vorschläge für seine weitere Arbeit zu erhalten. Erste gute Erfahrungen wurden dazu schon vor zwei Jahren gesammelt.

Der Abend klang bei einem kleinen Imbiss aus, mit guten und informativen Einzelgesprächen. Hier kamen die Vertreter aus Politik, Verwaltung und Vereinen ins Gespräch. Dabei wurden manche Vorschläge diskutiert und im gedanklichen Gepäck mitgenommen.PR



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