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Derzeit werden Fußböden und Fliesen verlegt / TSV hat 31 500 Euro und viel Eigenarbeit investiert

Jugendzentrum wird am 17. Oktober eingeweiht

Heeßen (tw). Endspurt der Handwerker bei der Sanierung und Erweiterung des Jugendzentrums (JUZ) an der Schulstraße: Nachdem die Feuchtigkeit auf 1,8 Prozent gesunken und der Estrich trocken ist, hat eine Firma aus Hameln mit dem Verlegen der Bodenbeläge begonnen.

veröffentlicht am 01.10.2008 um 00:00 Uhr

Der Estrich im JUZ ist trocken - jetzt kommt der Bodenbelag.

"Parallel dazu", berichtet Andreas Kunde, Leiter des Eilser Ordnungsamtes, "bringt die Buchholzer Firma Röbke im Sanitärbereich und in der Küche die Fliesen an." Das ist der richtige Zeitpunkt, schon mal den Termin für die "Einweihung" respektive Wiedereröffnung des JUZ in Augenschein zu nehmen: "Wenn die Handwerker im Zeitplan bleiben", blickt Samtgemeindebürgermeister Bernd Schönemann voraus, "werden wir die Baumaßnahme mit Beginn der Herbstferien abschließen." Soll heißen: Am Freitag, 17. Oktober, soll es um 11 Uhr eine kleine Feierstunde geben - danach wird das JUZ den Eilser Jugendlichen dann wieder zur Verfügung stehen. Sie werden ein von innen und außen nahezu komplett erneuertes Gebäude vorfinden. "Etwa 40 Prozent der alten JUZ-Fläche", schätzt Schönemann, "sind dem Kindergarten Eilsen II zugeschlagen worden". Dennoch ist JUZ-Leiter Fruttuoso Piccolo kein Raum verloren gegangen. "Die Einrichtung", erinnert Kunde, "bekommt dafür den Zwischentrakt aus Glas hinzu, der noch einmal um etwa das Doppelte vergrößert wurde." Piccolo selbst erhält ein Büro, dessen Lage noch mehr Auf- und Übersicht möglich machen soll. Energetisch ist das Gebäude mit modernster Brennwerttechnik ausgestattet; alle drei Einrichtungen im Inneren - darunter auch das JUZ - werden fortan durch getrennte Heizkreise versorgt. Schönemann: "Von außen fällt zunächst auf, dass sich die Front einschließlich des Daches von der Architektur her ,aus einem Guss' und nicht mehr als Konglomerat unterschiedlicher Baustile präsentiert." Die Fassade ist isoliert respektive gedämmt worden; neue Fenster tragen das ihrige dazu bei, dass die Energiekosten gering gehalten werden. Last, but not least gibt es für das JUZ und den benachbarten TSV nun getrennte Eingänge - womit vor allem einem entsprechenden Wunsch des Sportvereins Rechnung getragen wird. "Unterm Strich", schätzt der Samtgemeindebürgermeister, "wird das Projekt ,Neubau Kindergarten einschließlich Umbau JUZ und TSV-Heim' Eilsen etwa 1,2 Millionen Euro kosten." Apropos TSV: "Wir planen derzeit, die Räume an der Schulstraße am Sonntag, 12. Oktober, nach unserem Wandertag mit einer kleinen Feier einzuweihen", sagt Schatzmeisterin Erika Seyb. Verdient hat sich der Verein die Feier allemal, denn: "Wir haben 31 500 Euro als Eigenbeteiligung in den Um- und Ausbau investiert", erinnert Seyb. Und ergänzt: "Die Eigenleistung ist indes unbezahlbar." Jede größere Sparte des Vereins hatte sich einen Raum vorgenommen. Hatte tapeziert, gestrichen und, und, und ... Eine Leistung, die auch Schönemann großen Respekt abnötigt. "Unter der Regie des Vereins", erinnert der Rathauschef, "haben die TSV-Räume einen neuen Zuschnitt erhalten, wurden neue Leuchten installiert und die Türen saniert." Der Part der Samtgemeinde im Inneren war es im wesentlichen, den Einbau einer neuen Elektrik zu finanzieren.



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