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Umnutzungsantrag für Wohnung im Feuerwehrgerätehaus ist gestellt / Jugendpflegerin lädt zum Gedankenaustausch

Jugendtreff Rehren: Einrichtung der Räume steht bevor

Rehren (la). Die Gemeinde Auetal hat vor Weihnachten beim Landkreis Schaumburg den Umnutzungsantrag für die Wohnung im Feuerwehrgerätehaus in Rehren eingereicht. "Eine Genehmigung wird sicherlich erteilt. Allerdings müssen wir abwarten, welche Brandschutzmaßnahmen uns auferlegt werden", sagte Bürgermeister Thomas Priemer auf Anfrage.

veröffentlicht am 03.01.2008 um 00:00 Uhr

Ob an der Rückseite des Gebäudes eine Fluchttreppe gebaut werden muss oder ob es ausreicht, wenn die Feuerwehr im Brandfall von der rückwärtigen Seite über den Bauhof an das Gebäude heranfahren und eine Leiter anlegen kann, wird der Brandschutzprüfer des Landkreises in Kürze feststellen. "Da sich in dem Jugendzentrum Kinder aufhalten sollen, ist hier besonders sorgfältig auf die Sicherheit zu achten", sagte der stellvertretende Ortsbrandmeister und Ratsherr Jürgen Menke. Sollte der Bauhof als Feuerwehrzufahrt genutzt werden, müsste das Gelände immer geöffnet sein und dürfte im möglichen Einsatzbereich auch nicht durch Container versperrt sein. "Egal, welche Brandschutzmaßnahmen der Landkreis fordert, sie werden uns nicht schrecken", so Priemer. Die Kosten für den neuen Jugendtreff würden in jedem Fall geringer ausfallen, als bei den anderen zur Diskussion gestandenen Varianten - dem Ausbau des Kellers der Alten Molkerei oder der Containerlösung (wir berichteten). In der kommenden Woche wird Jugendpflegerin Anne-Marie Matthias in jedem Fall mit der Einrichtung der neuen Räume für die Jugendlichen im Feuerwehrgerätehaus beginnen. Demnächst sollen die Kinder und Jugendlichen zu einem Brunch eingeladen werden. Bei der Gelegenheit sollen sie die Möglichkeit haben, sich aktiv an der Einrichtung der Räume zu beteiligen und das Programm mit Leben zu erfüllen. Die erste Aktion ist bereits geplant. Gemeinsam mit Marc Jameson, Jugendwart des Naturschutzbundes Auetal, will die Jugendpflegerin am Sonnabend, 19. Januar, von 10 bis 16 Uhr Vogelfutter in Form von Meisenringen undähnlichem herstellen. Außerdem soll gekickert und gebastelt werden. Skeptisch zeigt sich Menke: "Da wird wieder einmal der zweite Schritt vor dem ersten gemacht. Ich möchte nur daran erinnern, dass es im Jugendtreff in Rolfshagen bereits eine Woche nach der Eröffnung gebrannt hat." In einem Gespräch zwischen dem Bürgermeister und Rehrens Ortsbrandmeister Thomas König konnte das Miteinander der Feuerwehr mit den Kindern und Jugendlichen des Jugendtreffs geklärt werden. Man wolle sich arrangieren und vielleicht auch einige Projekte begleiten. Als Aufpasser oder Aufräumer möchten die Feuerwehrleute aber nicht "missbraucht" werden.

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