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Ziel: Mehrheit für Skaterbahn mobilisieren

Jugendring macht jetzt mit Unterschriftenliste Druck

Bückeburg (aj). Nach jahrelanger Diskussion um Art, Standort und Finanzierung einer Skaterbahn fühlt sich der Vorstand des Stadtjugendrings vom Stadtrat hingehalten. Und will nun mit einer Unterschriftensammlung öffentlich Druck machen.

veröffentlicht am 10.03.2006 um 00:00 Uhr

Die Vorsitzenden des Stadtjugendrings, Christoph Struckmann und

"Man muss sichüber die Politikverdrossenheit von Jugendlichen nicht wundern, wenn man sich den Projektverlauf der Skaterbahn betrachtet", sagt Vorsitzender Christoph Struckmann. Und weiter: "Mit der Kinder- und Familienfreundlichkeit, mit der die Stadt schließlich auch wirbt, ist eine solche Politik kaum zu vereinbaren." Bislang herrscht im Stadtrat weniger Uneinigkeit in der Frage der Unterstützung von Kindern und Familien als um die Effizienz der Verwendung begrenzter Geldmittel. Nach Angaben von Stadtjugendpfleger Stefan Reineke gibt es derzeit etwa 40 Skater in Bückeburg. Der CDU sind das aber für eine 20 000-Euro-Investition zu wenig Jugendliche. Christopher Wuttke machte deutlich, dass die CDU an 21 000 Bürger denken müsse, und nicht nur an "Investitionen für 40 Leute". Ob sichüber die unmittelbar interessierten Jugendlichen hinaus außerhalb des Stadtrats eine breite Öffentlichkeit für die Skaterbahn finden lässt, wird die Unterschriftenaktion des Stadtjugendrings zeigen.

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