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Gremien bestimmen Jugendbürgermeister

Jugendparlament: Wahlbeteiligung bei 60 Prozent

Nenndorf / Rodenberg (rwe). Die ersten Wahlen zu den Jugendparlamenten in den Samtgemeinden Nenndorf und Rodenberg sind gelaufen. In beiden Rathäusern ziehen die Verantwortlichen eine positive Bilanz. Die Wahlbeteiligung lag jeweils bei etwa 60 Prozent.

veröffentlicht am 01.03.2008 um 00:00 Uhr

Daniel Devriel

Dabei gab es in Rodenberg gar nichts mehr zu entscheiden. Denn alle Kandidaten, so viel war klar, ziehen in das Gremium ein. Am Ende war nur nicht klar, wer wie viele Kreuze auf sich vereint. Mit 316 sammelte Daniel Devriel die meisten Stimmen auf sich. Dahinter folgen Sven Hornung (260), Isabell Michaelis (237), Sascha Blazek (194), Lars Hessmann (146), Jana Bredemeier (94), Tatjana Blum (77), Sandra Hill (63) und Kevin Grahl (60). Ob Devriel allerdings auch Jugendbürgermeister wird, das entscheidet das neue Parlament in seiner konstituierenden Sitzung. "Einen Termin dafür haben legen wir in den nächsten Tagen fest", sagt Rodenbergs Hauptamtsleiter Günter Wehrhahn. Er ist zufrieden mit dem Verlauf und der Beteiligung von 58,5 Prozent. 498 der 852 stimmberechtigten Mädchen und Jungen beteiligten sich. Dabei hätten vor allem die Schulen die Wahlen stark unterstützt. "Dort hatten wir auch die meisten Wähler." Der zweite Wahltag im Rathaus hätten dagegen nur wenig Resonanz gefunden, so Wehrhahn. Dieser freut sich auch über einen Begleiteffekt. Denn die Schüler hätten auf diese Weise im Kleinen erlebt, wie eine Wahl vorbereitet und organisiert wird. Das wertet er als ein Stück Lebenspraxis. "Wir haben uns schließlich an den Richtlinien für die Kommunalwahl orientiert." Und an denen dürften sich bekanntlich schon Jugendliche ab 16 Jahrenbeteiligen. Sehr zufrieden zeigt sich auch Nenndorfs Samtgemeindebürgermeister Bernd Reese mit der Beteiligung von 60,48 Prozent an der Premiere. Von den 668 Stimmberechtigten gingen 404 an die Urne, machten dort ein bis drei Kreuze. "Wir hätten natürlich auch 80 bis 90 Prozent gerne gesehen", meint Reese. Vorbereitung und Abläufe hätten gut funktioniert. In der Samtgemeinde Nenndorf entfielen die meisten Kreuze auf Arthur Weidenkeller (215). Mit ihm im Parlament sitzen Sabrina Siebel (193), Arthur Illi (145), Gianluca-G. Maione (120), Mona Ehlers (116), Samantha Striegel (67), Ann-Christin Ebert und Adrian Husmann (62), Patrick Mynarek (59), Kati Sali Salim (52) und Gwendolin Hoffmann (51). Michelle Drotschmann (41) ist Ersatzmitglied. Auch die Nenndorfer Jugendparlamentarier wählen den Jugendbürgermeister aus ihrer Mitte. Der Termin für die erste Sitzung steht noch nicht fest.

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