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Praxisnaher Geschichtsunterricht für Evangelische Jugendgruppe

Jugendgruppe besichtigt frühere Grenzanlagen in Helmstedt

Obernkirchen (sig). "Wir wollten unseren Jugendlichen die jüngere deutsche Vergangenheit näher bringen als das durch Geschichtsbücher geschehen kann", berichtete Elke Schönbeck. Sie leitet die evangelische Jugendgruppe der Bergstadt.

veröffentlicht am 11.05.2007 um 00:00 Uhr

Aus diesem Grund gab es eine Fahrt zu den früheren Grenzanlagen, die durch den Fall der Mauer erfreulicherweise überflüssig geworden sind. Eine fachkundige Gästeführerin zeigte den Besuchern aus Obernkirchen zunächst die Ausstellung "Grenzenlos - Wege zum Nachbarn" im Zonengrenzmuseum in Helmstedt. Ihre Ausführungen waren gespickt mit eigenen Erlebnissen aus der ehemaligen Ostzone. Anschließend begab man sich gemeinsam zum Grenzdenkmal Hötensleben - ein im Originalzustand erhaltenes Grenzsystem mit Führungsturm und Sichtblenden. Zahlreiche Fragen der Jugendlichen konnten auch an der Gedenkstätte des ehemaligen Grenzüberganges Marienborn beantwortet werden, wo sogar die weniger bekannten unterirdischen Gänge unter der Anlage in Augenschein genommen wurden. Zum Abschluss des Aufenthaltes gab es eine Rallye durch die geschichtsträchtige Stadt Helmstedt, bevor die Heimreise angetretenwurde.



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