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Marinekameradschaft will Jüngere ins Boot holen / Jugendwart rügt das Verhalten der älteren Kameraden

Jugendarbeit steht oder fällt mit der Einstellung

Hameln (gro). Gut habe die Arbeit mit den Jugendlichen in der Marinekameradschaft Hameln im letzten Frühjahr begonnen, meinte der Jugendwart Kai Hüller in der Jahreshauptversammlung der MK auf der „Pluto“. „Leider ist dann aber im Sommer die Jugendarbeit mangels Beteiligung zusammengebrochen und ich habe sie eingestellt“, sagte Hüller. Der Vorsitzende der MK, Hans-Hermann Weper, stellte fest, dass der Altersdurchschnitt der Mitglieder in der MK 68 Jahre sei und es sei sehr wichtig, Jüngere in das Boot zu holen. Natürlich wisse er, dass es gerade in heutiger Zeit nicht einfach sei, Jugendliche für etwas anderes zu motivieren. Das reichte aber einigen Mitgliedern in der MK nicht als Erklärung für die Aufgabe der Jugendarbeit durch Hüller. Sie fragten nach und Hüller antwortete. Er fühle sich alleingelassen, habe keinerlei Unterstützung erfahren. „Ein Grund ist auch der Generationenkonflikt und das Verhalten von Mitgliedern der MK gegenüber den Jugendlichen. Noch habe ich Kontakt zu den Jugendlichen, aber die haben so keine Lust mehr auf uns.“ Die Älteren müssten eben auf die Jugendlichen zugehen und nicht in ihrem Verhalten so verharren.

veröffentlicht am 16.02.2011 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 01.11.2016 um 23:41 Uhr

In seinem Jahresbericht verwies Weper auf zahlreiche Aktivitäten der MK, so das Jubiläum aus Anlass des 50. Geburtstages der „Pluto“, das Labskaus-Essen, aber auch auf Pflegearbeiten in und an „Pluto“ und „Triton“. Für Kritik in der Versammlung sorgte der Zustand und die Pflege der Schlauchboote.

In den Vorstandswahlen wurde Hans-Hermann Weper mit 23 Stimmen im Amt bestätigt. Sechs MK-Mitglieder waren gegen ihn, fünf enthielten sich. Messewart für Finanzen ist Jörg Greve, für die Organisation Sonja Berning. Stephanie Kiene ist Schriftwartin, vertreten von Heinz Ritterbusch. Alexander Usadel führt die Vereinskasse. Gerhard Unrath dankte der Vorsitzende für drei Jahre Mitarbeit im Vorstand mit einer kleinen „Weltkugel“.



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